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Mai 30, 2009

9/11-Wahrheit im US-Fernsehen

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PDF Download – 9/11 Wahrheit im US-Fernsehen

Geschrieben von Channing 29.05.2009

Richard Gage von „Architects and Engineers for 9/11 Truth“ erschien vor kurzem in einer TV-Show eines lokalen Fernsehsenders in den USA (FOX-TV in San Francisco). Bei seinem Interview wurde er von den Moderatoren ernst genommen und konnte seine wichtigsten Argumente alle darlegen, sogar mit eingeblendeten Videoausschnitten von WTC 7. Dies scheint ein allgemeiner Trend in den USA zu sein, dass das Thema immer weniger belächelt und immer mehr Ernst genommen wird. Richard Gage leistet dabei meiner Meinung nach gute Arbeit mit professionellen Auftritten. Vor kurzen unterhielt seine Organisation auch ein Stand an einer Messe für Architekten und Bauingenieuren in San Francisco. Er und sein Team konnten dabei viele Professionelle aus seinem Bereich von seinen Argumenten überzeugen.

Siehe hier den Bericht (mit Video) darüber.

Quelle http://www.911komplott.de

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Mai 29, 2009

Über die fünf tödlichen Leidenschaften

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PDF Download – Über die fünf tödlichen Leidenschaften

1.Kama oder Wollust
ist eine normale Funktion, der man gestattet hat,sich zu einem abnormen Verlangen auszuwachsen, was sie zerstörerisch und degradierend macht.
(Alle abnormen sexuellen Wünsche, Drogen, Alkohol, Tabak, Nahrungsmittel)
Das Herabziehen auf die Stufe tierischer Triebe und dort festhalten.
Wir werden immer mehr zu dem, zu dem es uns hinzieht (Tier).

2.Krodha oder Ärger, Zorn

Bestreben, Streit hervorzurufen. Verwirrung, Konzentrationsschwäche sind die Folge. Zerstört Frieden, neutralisiert Liebe, ruft Hass hervor, macht Freunde zu Feinden. Ist bestrebt, das Individuum in völlige Zerstörung zu stürzen. Es ist die Summe dessen, was böse ist. Es reißt nieder, zerstört, schwächt, verbrennt alle edlen Eigenschaften. Erzeugt schlechtes Kharma. hält in Sklaverei. Seine Masken: Verleumdung, Klatsch, üble Nachrede, Lästern, Fehlerfinden,
Reizbarkeit, Zanksucht, Ungeduld, Groll, Spöttelei, Feindseligkeit, Erregbarkeit. Wer dem Ärger nachgibt, erntet nur Schmerz und Kummer. Nur niedrigste Ebenen sind erreichbar.

3.Lobha oder Gier
eine der zersetzendsten Leidenschaften. Der Zweck der Gier, uns den materiellen Dingen zu unterjochen. Wie uns Lust an die tierische Ebene bindet, so bindet uns Gier an die Mineralebene, die eine Stufe tiefer ist! Sie verehrt Gold und edle Metalle und Juwelen (und Geld) und identifiziert uns mit ihnen. Sklaverei, da wir Reichtum statt Spiritualität suchen. Lust degradiert, Ärger verzehrt, Gier verhärtet. Sie ist von allen 5 der unerbittlichste Sklaventreiber. Ein Verstand, der sich im Banne der Gier befindet, ist versteinerte Intelligenz.
Lügen, Heuchelei, Raub, Bestechung, Betrug, Verdrehung von Tatsachen.

4.Moha oder Bindung
Bindung an etwas oder übermäßige Vernarrtheit in jemanden. Die trügerichste oder heimtückischste der fünf Leidenschaften. Durch sie Versklavung, keine Zeit für anderes mehr, warten auf einen Erlöser. Die Krux, untätig sein fürs eigene Leben.

5.Ahankara oder Eitelkeit
Glaubensbekenntnisse, Geltungsbedürfnis, Selbstsucht, lebt von der eigenen Überbewertung. Selbstgerechtigkeit. Selten Sinn für Humor. Sie ist der beste Freund des Irrtums. Hindert uns, den Weg zur Wahrheit zu nehmen. Hilft und Dogmen aufstellen, baut Organisationen auf. Glaubt, das beste System zu haben. Ist das Fehlverhalten, das Kriege entstehen lässt, Streit zwischen Nationen anzettelt und internationalen Hass sät. Sie ist schnell beleidigt, äußerst empfindlich, kann an sich selbst keine Schwäche finden, weist aber beim geringsten Anlass auf Fehler anderer hin. Engstirnigkeit, Intoleranz, Anmaßung, protziger Reichtum, prunk-volle Kleidung, Ausdruck anmaßender Haltung, Herrschsucht, tadeln, fehlerfinden .

Gegenmittel:
Tugenden, Einfachheit, Nachsicht, Zufriedenheit, Nichtbindung, Losgelöstheit, innerer Abstand, Bescheidenheit, Unterscheidungsvermögen

Man kann das Menschengeschlecht in 2 Gruppen einteilen:
1.Jene,die den Befehlen ihres Verstandes folgen,dessen Launen gehorchen, tun, was ihm gefällt und aufgrund dieser Wahl unter dem Rad des Lebens und des Todes leiden.
2.Jene, die den Geboten des Spirit folgen und die durch Seelenreisen frei sind, was sie in die Welten des Himmels erhebt, wo Licht, Weisheit und Freiheit ist.

Anmerkung von The Ace
Diese Weisheiten stammen aus dem Buch Eckenkar. Spirit ist hier das, was wir als Geist bezeichnen, der über den Verstand -der dessen Werkzeug ist- herrschen sollte, und nicht dessen Sklave werden sollte. Also der Geist darf nicht Sklave des Verstandes werden. Oder anders: Sklave seines Werkzeuges! Siehe dazu den Film 2001-Odyssee im Weltraum. Astronaut = Geist, Computer = Verstand, Raumschiff = Körper. Computer will übernehmen, Astronaut schaltet Computer ab = Bewusstseinsprozess.)

Das Buch ECKANKAR – Uralte Weisheit für die heutige Zeit

steht  hier kostenlos als PDF Download zur Verfügung!

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Mai 26, 2009

Weltweiter Steuermissbrauch mit System

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PDF Download – Weltweiter Steuermissbrauch mit System

Fabian – Gib mir die Welt plus 5 Prozent (komplett)

Warum überall Geld fehlt „Gib mir die Welt plus 5 Prozent“. Die Geschichte vom Goldschmied Fabian.
50 aufschlussreiche Minuten über den grundlegenden Fehler in unserem Geldsystem und das grundlegende Geheimnis des Banken- und Geldwesens.


Quelle ist Neue Impulse.org

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Die Goldman-Verschwörung

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PDF Download – Die Goldman-Verschwörung

Dieser Artikel wurde bei Telepolis unter der Rubrik Politik/Ökonomie gefunden

Ein Artikel von Rainer Sommer 28.04.2009

Die ehemalige Investmentbank Goldman Sachs, so wird gemunkelt, hat die Finanzkrise für das eigene Interesse gesteuert


Die Verschwörungstheorie findet neuerdings auch schon in den Mainstream-Medien einigen Widerhall: Das Wall Street Finanzhaus Goldman Sachs habe in den USA die Macht an sich gerissen und bestimme die Politik zu eigenen Gunsten. Die Finanzkrise und die öffentlichen Rettungsaktionen fördern vor allem die Interessen der ehemaligen Investmentbank. Neben maximalem Profit liegen diese darin, unliebsame Konkurrenten aus dem Weg zu räumen und das US-amerikanische und in der Folge auch das globale Finanzsystem unter eigener Führung zu konsolidieren.

In den USA gibt es eine starke Tradition, von einzelnen Exponenten der Hochfinanz dominiert zu werden. Bezeugt wird dies unter anderem von Franklin Delano Roosevelt, der 1933 anmerkte, dass „ein finanzielles Element in den großen Zentren die Regierung mindestens seit den Tagen von Andrew Jackson“ beherrsche. 1936 bezifferte Joseph Kennedy, JFKs Vater, die Zahl derer, die über das Schicksal der USA entscheiden, mit weniger als 50, während Automagnat Henry Ford verlauten ließ, wie gut es sei, dass die breite Masse keine Ahnung vom Finanzsystem habe, da andernfalls noch vor dem nächsten Morgen eine Revolution ausbrechen würde. Das Ziel des Finanzsystems sei, so Ford, „die Welt durch unbezahlbare Schulden zu kontrollieren.“ Zwanzig Jahre später ließ Felix Frankfurter, Richter am Supreme Court, offen verlauten, dass „die wahren Machthaber in Washington unsichtbar sind und hinter den Kulissen agieren“.

Berichte über derartige Machtstrukturen galten, während diese noch wirkten, zwar zumeist als Verschwörungstheorien, inzwischen ist unter Fachhistorikern aber kaum noch umstritten, dass etwa das „House of Morgan“, die Gruppe um den Finanzier JP. Morgan, die Außen- und die Finanzpolitik der USA von der Jahrhundertwende bis 1933 maßgeblich beherrscht hat, stärker jedenfalls als jeder Präsident. Erst durch den Amtsantritt Roosevelts wurde Morgan von einer Gruppe um den Ölmagnaten und Banker John Rockefeller aus dieser extremen Machtposition verdrängt.

Eine fast so große Tradition hat in den USA auch die öffentliche Demontage derartiger Machthaber, die dann in der Regel durch andere Strippenzieher ersetzt werden. So war das damals allzu übermächtige Rockefeller Imperium mehr als 30 Jahre – angeblich auf Veranlassung Morgans – zuvor von der US-Regierung zerschlagen worden, die zu jener Zeit übrigens von Teddy Roosevelt geführt wurde.

Bevor es zu einer derartigen Demontage kommen kann, muss freilich zuerst der geheime Machthaber identifiziert werden, und es besteht wenig Zweifel daran, dass es sich dabei derzeit nur um Goldman Sachs und dessen Freunde handeln kann. Immerhin beginnen selbst die eher absurden Aktionen der amerikanischen Geld- und Wirtschaftspolitik Sinn zu machen, wenn man deren Sinn in der Förderung der Interessen von Goldman Sachs zu suchen beginnt.

Macht am Markt und an den politischen Schalthebeln

Und da eine solche konspirative Machtübernahme grundsätzlich durch das Platzieren von mit dem Machtzentrum verbundenem Personal in wichtigen politischen Positionen erfolgt, ist Goldman Sachs ohnehin der logische Kandidat. So kam Bushs Finanzminister Hank Paulson ebenso wie Clintons Finanzminister Robert Rubin aus dem Board von Goldman Sachs; Obamas Finanzminister Timothy Geithner konnte sich ebenso zeitlebens der Unterstützung von Goldman sicher sein, während in der EZB der Italiener Mario Dragi, der Chef der Italienischen Notenbank, Goldmans Interessen vertritt, und auch der Präsident der Weltbank, Robert Zoellick, war einst Direktor bei Goldman, die zudem zu den wichtigsten Spendern von Obama zählt. Weiter war John Thain, der aktuelle CEO von Merrill Lynch, einst Goldmans Co-President, ebenso Wachovia-Chef Robert Steel oder Ed Liddy, der neue CEO von AIG. Nicht zu vergessen Neel Kashkari, der im zarten Alter von 35 Jahren den 700 Milliarden Dollar schweren TARP-Fonds managt, der faule Wertpapiere aufkaufen soll, und ebenfalls schon einmal als Vizepräsident bei Goldman Sachs fungiert hatte.

Seitens Goldman Sachs werden derartige Unterstellungen als schlichtweg absurd bezeichnet, vielmehr sei es für Goldman sogar eine Belastung, dass so viele ihrer Mitarbeiter in Regierungsfunktionen wirken. Denn diese müssten eher gegen Goldman agieren, damit ihnen nicht eine Bevorzugung Goldmans vorgeworfen werde.

An Marktmacht ist Goldman, die vor 140 Jahren von einem aus Deutschland ausgewanderten Juden gegründet wurde, derzeit jedenfalls kaum zu überbieten. So entfällt an der New Yorker Börse rund ein Drittel der Umsätze im Programmhandel auf Goldman. Im Derivativgeschäft ist sie mit einem
offenen Kontraktvolumen von 30,2 Billionen Dollar hinter JP Morgan (87 Billionen), Bank of America (38 Billionen) und Citi Group (31,8 Billionen) in den USA die Nummer vier, hat aber kaum ein Zehntel der Bilanzsumme dieser großen Geschäftsbanken. Dieser bislang unregulierte und äußerst undurchsichtige Markt, an dessen Entwicklung Goldman maßgeblich beteiligt war, gilt auch als logischer Hebel für die Goldman unterstellten Markt-Manipulationen.

Unterstellt wird Goldman gemeinhin nicht weniger, als dass es zuerst die Deregulierungen durchgesetzt habe und danach diverse Derivativ-Märkte entwickelt und bis zum Ende ausgereizt habe. Den absehbaren Zusammenbruch vor Augen habe sich Goldman dann für den Crash positioniert und aktiv dessen Timing gemanagt. Am Ende waren wesentliche Konkurrenten ruiniert, stark geschwächt oder mit Goldman verbündet und das beste Personal der Finanzmärkte bei Goldman gelandet, die nun mehr oder weniger autonom über Finanzmärkte und Regierungspolitik verfügen könne. Das stößt natürlich nicht überall auf Zustimmung, so existiert z.B. eine Website, die ausschließlich Goldman-kritische Informationen bringt und von Goldman wegen Verletzung der Markenrechte angeklagt werden soll.

Eine Liste der Goldman-Verschwörungen

Zuletzt hat das „Portfolio Magazin“ eine Liste mit sieben Beispielen für eine Goldman-Verschwörungen zusammengestellt, die die angeblichen Hintergründe einiger Finanzmarkt-Ereignisse des letzten Jahres erhellen sollen.

1.
Bear Stearns: Demnach hätten Goldmans Londoner Trader die Bear Sterns Aktie bewusst crashen lassen, um sich von der Konkurrenz lukrative Kunden zu holen und außerdem Rache dafür zu üben, dass sich Bear Sterns 1998 als einzige große Investmentbank nicht an der Rettung des Hedge Fonds LTCM beteiligt hatte.

2.
Verkauf von Merrill Lynch: Am selben Wochenende, als Lehman Brothers von der Regierung in die Pleite geschickt wurde, verkaufte sich die von Ex-Goldman Co-Chairman John Thain geführte Merrill Lynch an Bank of America. Thain war ein regelmäßiger Berater von Geithner, der zusammen mit Paulson BoA zu dieser Übernahme gedrängt hätte, um Thains und Goldmans Reputation nicht durch eine Pleite Merrills zu beschädigen. Laut einer Zeugenaussage von Bank of America CEO Kenneth Lewis hätten ihn Paulson und Ben Bernanke, der Chef der Federal Reserve Bank, massiv unter Druck gesetzt, diesen Deal zu machen und zudem die Verluste von Merrill zu verschweigen. Das dürfte ein glatter Gesetzesbruch gewesen sein, was nun der New York Generalstaatsanwalt Andrew Cuomo untersuchen will, wie er in einem letzte Woche bekannt gewordenen Schreiben an die SEC und an mehrere Senatoren angekündigt hat.

3.
Die Rettung von AIG: Der einzige Wall Street CEO, der bei der Sitzung zugegen war, als das 85 Mrd. USD Darlehen an AIG (inzwischen 123 Mrd. $) beschlossen wurde, war Goldmans Lloyd Blankfein. In der Folge installierte Paulson Goldmans früheren Vice Chairman Ed Liddy als neuen AIG CEO. Wäre AIG gestrauchelt, hätte das Goldman über darauf geschriebene Kredit-Ausfallversicherungen rund 20 Mrd. USD kosten können, was dann wohl auch Paulsons 700 Mio. Dollarvermögen schwer in Mitleidenschaft gezogen hätte. Anderseits hatte ein Downgrade durch die Ratingagentur Moody’s AIG erst insolvent gemacht, wobei Verschwörungstheoretiker wissen wollen, dass Goldman sich das Timing des Zusammenbruchs habe aussuchen können. Denn an Moody’s ist wiederum der Multimilliardär Warren Buffet zu 20 Prozent beteiligt, der erst im Sommer mit fünf Milliarden Dollar bei Goldman eingestiegen war. Nach der Finanzsite SeekingAlpha wären zudem fünf Milliarden von Goldmans TARP-Geldern indirekt an Buffett gegangen.

4.
Das Banken-Rettungspaket: Bevor die Regierung Lehman hatte sterben lassen, hatte die Bank vergeblich versucht, sechs Mrd. Dollar an Eigenkapital aufzubringen. Nur wenige Wochen später stellte die Regierung den Banken 250 Mrd. USD an Eigenkapital zur Verfügung, was ohne Lehman-Pleite vielleicht nicht notwendig geworden wäre. Darunter waren auch zehn Milliarden für Goldman, obwohl diese nur vergleichsweise geringfügige Abschreibungen verzeichnet hatte, dadurch aber ihre Vorteile gegenüber der Konkurrenz bewahren konnte. Lehman sei einer der stärksten Konkurrenten gewesen, der mit Hilfe der Regierung aus dem Weg geräumt worden sei.

5.
Bank Holding Companies: Den ganzen Sommer über hatte Lehman CEO Dick Fuld versucht, die Investmentbank in eine Bank Holding umzuwandeln, um Zugang zu Fed-Finanzierungen und zu staatlichen bzw. von der FDIC, der staatlichen Einlagensicherung, garantierten Depositen zu erhalten. Die Fed hatte abgelehnt. Im September war ein Ansuchen Goldmans (und auch von Morgan Stanley) hingegen innerhalb weniger Tage angenommen und realisiert worden. Inzwischen hat Goldman 29 Mrd. USD an von der FDIC garantierte, niedrig verzinsten Bonds emittiert, Goldman hätte zuletzt vermutlich keinen Gewinn ausweisen können, hätte sie die 29 Mrd. USD zu privatwirtschaftlichen Bedingungen refinanzieren müssen.

6.
Verbot des Short-Selling: Am 19. September hatte die US-Börsenaufsicht SEC ein Verbot von Leerverkäufen von 799 Finanztiteln verhängt. Während Bear Sterns und Lehmann von Leerverkäufen in den Abgrund getrieben worden waren, hatte die SEC gelassen zugesehen. Aber kaum war Goldmanns eigener Aktienkurs unter derartigen Druck geraten und in drei Tagen um 20 Prozent abgerutscht, wurde das Verbot von SEC-Chef Cristopher Cox, ausgesprochen. Dieser übrigens ein ehemaliger Goldman-Angestellter.

7.
Die Rettung der Citigroup: Nachdem die Citigrop Aktie innerhalb einer Woche um 60 Prozent abgestürzt war, hatte die Regierung zusätzlich zu den schon zuvor geflossenen 25 Mrd. im November 20 Mrd. USD in die Firma investiert und alle Verluste übernommen, die über 29 Mrd. USD liegen sollten. Damit seien Paulson und Geithner ihrem alten Freund und Goldman-Mann Robert Rubin zu Hilfe geeilt, der als Goldmans Trojanisches Pferd im Citigroup Board das Sagen hatte.

Wer will, könnte noch weitere Eigentümlichkeiten anmerken. Bereits mehr als ein Jahr, bevor Finanzminister Paulson dem Kongress erzählte, er habe die Katastrophe nicht kommen sehen, hatte der Goldman-Vorstand (übrigens vorbei an den eigenen Tradern) massive Short-Positionen auf den ABX (subprime) Index eingegangen und Milliarden damit verdient. Im Juli 2008, am Höhepunkt des Rohstoffbooms hatten Goldmans Trader die Bonitätsanforderungen an ihre Handelspartner massiv angehoben und viele dadurch aus dem Markt geworfen, was für den Kurseinbruch an den Rohstoffmärkten stärker verantwortlich gewesen sein soll, als der sich damals abzeichnende Einbruch der weltweiten Konjunktur, wie einige Händler meinen. Während Goldmans Trader Rohöl längst leer verkauften, veröffentlichten Goldmans Analysten übrigens Prognosen, die den Ölpreis bei 200 Dollar sahen.

Alles in allem hat Goldman die Krise offenbar so gut überstanden, dass sie die Regierung nun dazu drängt, die erhaltenen staatlichen Gelder vorzeitig zurückzahlen zu dürfen, die sich offiziell aber noch ziert Denn mit den TARP-Geldern sind Gehaltslimits und weitere Beschränkungen verbunden, die das Goldman-Management gerne loswerden würde. Gelingt dies – Voraussetzung sind laut Geithner ein positiver Stresstest und eine ausreichende Stabilität des Finanzsystems insgesamt -, würden die besten Mitarbeiter ihrer weiterhin Boni-beschränkten Konkurrenten wohl rasch bei Goldman Schlange stehen, um ihre fetten Prämien zu kassieren. Für das Vorjahr hatten laut Wall Street Journal immerhin 953 Goldman-Mitarbeiter mehr als eine Million Dollar an Bonus kassiert, also jeder 30. Angestellte.

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Mai 24, 2009

Szenario 2010: Verbot von Bilderberger-Treffen

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PDF Download – Szenario 2010: Verbot von Bilderberger-Treffen

Dieser Artikel wurde bei Telepolis unter der Rubrik Kultur/Glosse gefunden,
ich wünsche allen Lesern viel Vergnügen!

Ein Artikel von Artur P. Schmidt 19.05.2009

Der Planet Erde ist in den unendlichen Weiten des weltweiten Finanz-Nirwanas bankrott gegangen. Die führenden Politiker der Welt haben auf öffentlichen Druck beschlossen, zukünftige Treffen der Bilderberger-Gruppe zu verbieten.

Nach den verheerenden Fehlentscheidungen des Jahres 2009, die zum Kollaps des Dollar und einem Crash der amerikanischen Staatsanleihen führten, sollen Geheimtreffen der Bilderberger-Gruppe nunmehr der Vergangenheit angehören.

Das letzte, das 57. Treffen fand unter starken Sicherheitsvorkehrungen vergangenes Wochenende in einem auf einer kleinen Halbinsel gelegenen Hotel im Athener Vorort Vouliagmen statt, teilgenommen sollen nach der nachrichtenagentur AP haben u.a. US-Finanzminister Tim Geithner, Larry Summers, Direkor des National Economic Council, Richard Holbrooke, Sonderbotschafter von US-Präsident Obama für Pakistan und Afghanstan, Weltbankpräsident Robert Zoellick, Jean-Claude Trichet, Chef der EU-Zentralbank, und EU-Kommisssionspräsident Jose Manuel Barroso. Josef Ackermann soll sowieso ein regelmäßiger Teilnehmer sein. Aber wirklich Genaues weiß man nicht.

Der Druck aus der Öffentlichkeit wurde immer größer, nachdem weltweit organisierte Generalstreiks die Wirtschaften der G20-Nationen völlig lahm gelegt haben. Jahrzehntelang wurden in Geheimtreffen die Weltwirtschaft manipuliert und alles nur Erdenkliche getan, um bestimmte elitäre Kreise gestärkt aus den regelmäßig auftretenden globalen Finanzkrisen hervorgehen zu lassen.

Nachdem das öffentliche Leben im Herbst 2010 komplett zusammengebrochen war und Straßenschlachten zum alltäglichen Ereignis wurden, konnten sich auch die unfähigsten Politiker dem Druck der Straße nicht mehr entziehen. Der Klub der Weltverbesserer musste jetzt unter Strafandrohung offen legen, was er in den letzten Jahrzehnten so alles beschlossen hatte. Die Institution des IMF wurde aufgelöst und durch eine die neue Aufsichtsbehörde ersetzt, die nur noch zinslose Verschuldungen der Staaten zulässt.

Einige Mitglieder der Hochfinanz-Stasi der Bilderberger wurden zudem vom Internationalen Gerichtshof in Den Haag mit den höchsten bisher ausgesprochenen Strafmassen belegt. So wurde Henry Paulson (Chef-Konstrukteur des Bailout-Betruges) zu 100 mal lebenslänglich verurteilt, Timothy Geithner und Ben Bernanke (Hyperinflations-Fetischisten, die den Dollar crashten) mit 50 mal lebenslänglich, wohingegen der ehemalige und im Frühjahr 2010 gefeuerte Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann (Finanz-Zauberkünstler, der Nullen verschwinden lassen kann), mit 10 mal lebenslänglich noch vergleichsweise glimpflich davongekommen ist. Wie nicht anderes zu erwarten erhielt Alan Greenspan (der Maestro der Bubbles) mit 1000 mal lebenslänglich die höchste bisher je ausgesprochene Strafe, da er über 2 Jahrzehnte die größte Schuldenökonomie der Weltwirtschaftsgeschichte als Stararchitekt der Bilderberger-Loge designt hatte.

Es bleibt noch zu erwähnen, dass sich der in allen Anklagepunkten schuldig gesprochene Bill Clinton (der Aushebeler des Glass-Steagall Acts, d.h. der Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken) im Sommer 2010 in seiner Zelle erhängt hatte. Die obersten Bundesrichter in den USA prüfen gerade ein Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Barack Obama, da er die Krise durch sein Festhalten an den Gelddruckkünstlern Geithner und Bernanke immer weiter eskalieren ließ. Mit einer baldigen Aufhebung seiner Immunität ist, da er als Handlanger der Bilderberger fungierte, bereits im Frühjahr 2011 zu rechnen.

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Mai 22, 2009

Warum ich Schopenhauers Haupttheorie widerlegen musste.

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PDF Download – Warum ich Schopenhauers Haupttheorie widerlegen musste.

Zunächst einmal, weil sie absolut unlogisch ist, im Gegensatz zu Schopenhauers übrigem Werk, das wohl besser sein dürfte, als alle anderen! Und weil er selbst in seinem Teil Metaphysik völlig andere Theorien vertreten hat, nämlich seine ihm zueigenen logischen Gedanken. Warum also diese falsche Haupttheorie?
Dafür gibt es zwei Gründe:

1. War es damals Mode, weil man von den grässlichen Kirchen loskommen wollte, die sogenannte Seele völlig als unwissenschaftlichen Kram zu verbannen aus jeglicher Vernunfttheorie

2. Wollte man folglich alles wissenschaftlich begründen und beweisen können, um nicht als Idiot oder Spinner dazustehen. So wollte auch Schopenhauer als fortschrittlicher Philosoph gelten und machte als erstes den blödsinnigen Schritt, die Philosophie müsse als Wissenschaft Anerkennung finden, also müsse alles Unwissenschaftliche daraus verbannt werden. Das bedeutete aber, die Philosophie um ihre wichtigsten Themen überhaupt zu berauben, nämlich der Fragen nach dem woher, warum und wohin! Also das hatte folgende Gründe:

Als logische Gesetze gelten anerkanntermaßen die von Ursache und Wirkung und Raum und Zeit, wobei aber jene Fragen darin nicht beantwortbar wären, da sie alle im Infinitiven landen, also nicht greifbar beantwortet werden können. Folglich hätte jeder Versuch es dennoch zu tun als unwissenschaftlich gegolten, und man sich dabei der Lächerlichkeit jener Wissenschaftlichkeit ausgesetzt. Es ist absurd, dass sogar Schopenhauer in diese Falle reintappte, wohl eher aus Geltungsbedürfnis und Eitelkeit, als aus seiner sonst logischen Erkenntnisfähigkeit. Ich will das erklären. Fragen wir, wer uns erschaffen hat, und antworteten wir mit „Gott habe uns erschaffen“, müssten wir zwangsläufig fragen, „wer hat denn dann bitte schön Gott erschaffen“. Es ist ähnlich wie mit der russischen Puppe in der Puppe in der Puppe. Fragten wir, wann das angefangen habe, und setzten wir einen Zeitpunkt fest, müssten wir danach sofort fragen, und was war vorher, und vorher und vorher?

Warum bewegt sich was? Weil es jemand angestoßen hat? Wer hat jenes angestoßen? Und wer dieses? Wie bei den Güterwagen, die von einer Lok angeschoben wurden und jeder Wagen gibt den Stoß an den nächsten weiter, aber wer hat die Lok angestoßen? Oder anders, wir sind in einem Zimmer, das ist in einem Haus, das Haus ist in der Erdatmosphäre, diese ganze Sache ist im Weltraum und wodrin bitte schön befindet sich der Weltraum? Ist es wieder wie mit der russischen Puppe?

Ich will von niemandem irgendwelche Spitzfindigkeiten hören. Ich versuche nur, etwas logisch plausibel zu machen. Also, dass wir, als dreidimensionale Wesen uns nicht viel mehr als vielleicht noch die vierte Dimension vorstellen können, ist wohl der Grund unseres Unvermögens, für jene infinitiven Gesetzmäßigkeiten eine plausible Erklärung zu finden. Albert Einstein hat das zumindest in seiner Relativitätstheorie versucht mit dem Raum-Zeit Komplex, indem er annahm, dass in unglaublich langen Distanzen eben keine Parallelen mehr solche seien, sondern der Raum sich aufgrund der Gravitationsverhältnisse krümme, so dass sie letztlich wieder einen Kreis bildeten, eine Theorie, die bis heute nur deshalb Bestand hat, weil sie noch niemand widerlegt hat! Nur eines daran ist bewiesen, an dieser Relativitätstheorie, nämlich dass man, je schneller man sich bewegt, umso weniger Zeit dazu braucht; also mit Atomuhren und Flügen mit sehr hoher Geschwindigkeit wurde nachgewiesen, dass im Flugzeug weniger Zeit verstrich, als auf der Erde. Bei Lichtgeschwindigkeit soll die Zeit für die Reisenden stillstehen. Aber zurück zu Schopenhauer und der Philosophie.

Wenn man also diese Bereiche aus der Philosophie ausschließt, ist diese kastriert und zeugungsunfähig im wahrsten Sinne des Wortes, denn sie führt nirgendwo hin. Sie beantwortet nicht nur die wichtigsten Fragen überhaupt nicht, sie darf es nicht einmal versuchen. Denkverbot also in der Philosophie, also wäre die Philosophie eigentlich tot! Schopenhauer hat nun also eine Krücke für die fehlende Seele und Ersatz für die verbotenen Fragen erfunden, was zum Teil sehr skurril ist. Aber dabei war er in bester Gesellschaft, denn er hatte seine Haupttheorie ja von Kant übernommen und diese weiterführen wollen, erklären wollen, und der Unsinn von Kant auf diesem Gebiet wird ja heute noch freudigst an den Universitäten als Herrschaftswissen zelebriert und gelehrt.

Kant hatte also die Theorie, dass wir nicht wirklich sehen, was wir zu sehen glauben, sondern dass wir uns das alles nur einbilden. Das habe ich extra überspitzt gesagt, weil es ein so horrender Unfug ist. Er meinte also, dass wir die Wirklichkeit garnicht erfassen könnten, weil wir auf das angewiesen seien, was uns unser innerer Bildschirm vorspiegele, was außer uns los sei. Und der sei beeinflusst von unseren Vorstellungen. Klar, da hätte er gut in unsere Psychologenzunft reingepasst, oder was Ron Hubbard gesagt haben mag über die verschiedenfarbigen Brillen unseres Unbewussten, die uns, je nach Brillenlage, alles rosa oder grau oder gar schwarz sehen lassen würde. Aber Kant hat den Blödsinn tatsächlich geglaubt, obwohl Zeitgenossen schon gewitzelt haben, dass der doch in einem Haus mit engen Fluren gelebt habe und deshalb öfters mit seiner dicken Frau zusammengestoßen sei und daher eigentlich selbst nicht daran hätte glauben dürfen, dass sie in Wahrheit nur eingebildet in seiner Vorstellung existierte. Schopenhauer hat nun diese Prämisse von Kant übernommen, und ganz streng und diktatorisch gesagt, wer daran zweifele, solle garnicht erst weiterlesen, da er eh zu dumm dazu sei- und hat so sein Hauptwerk Wille und Vorstellung genannt, wobei er mit einem Trick die Seele, die ja aus der Mode war, quasi wegretuschiert hat! Und genau da habe ich ihn dann widerlegt. Denn da sein Werk sehr umfangreich ist, und es ja mit Tinte und Feder geschrieben war, also sehr lange dauerte, hat er seine eigenen Widersprüche auch nicht mehr bemerken können. Diese will ich hier kurz anführen.

Abgesehen davon, dass die Idee, dass alles, was wir außerhalb von uns sehen, in Wahrheit garnicht existiert, absurd ist, außer wir säßen in einem Studio für virtuelle Realität, wo man uns den Film „Die Welt im 21. Jahrhundert“ vorführte und wir nun mit Kopfhelm und Sensorhandschuhen in diesem Spiel mitspielen würden, als wäre es real, also will ich es mal an einem Beispiel zeigen: Wenn wir im Krieg, sagen wir erster Weltkrieg, einen gegnerischen Soldaten mit dem Bajonett auf uns zurennen sehen, mit wütendem Blick und Mordlust im Ausdruck, und alles wäre doch nur Vorstellung, dann müsste es ja genügen, einfach die Augen zu schließen, und uns vorzustellen, der sei garnicht da. Das wird den aber nicht daran hindern, uns das Bajonett in den Wanst zu rammen und uns schnell aufzuschlitzen. Und warum sollten eigentlich die 6 Milliarden Bewohner dieser Welt, sich diese alle genauso vorstellen? Es ist einfach eine Absurdität, außer wir säßen tatsächlich in so einem Computersimulierten Spiel mit Namen „Welt im 21. Jahrhundert“. Aber meine Verletzungen und Schmerzen bei unglücklichen Umständen waren dafür viel zu real, als dass sie nur virtuell gewesen sein könnten. Und sollte das tatsächlich so ein Spiel sein, müsste man ihm für Wirklichkeitstreue eine Eins geben und für den Spielverlauf eine sechs für schlechten Geschmack. Zurück aber zu uns normalen, die nicht wie Vogel Strauß agieren, weil sie längst wissen, wie verdammt real die Welt ist. Schopenhauer musste nun einen Grund finden, wie man ohne eine Seele, denn die war ja quasi aus der Mode und verboten, wollte man sich nicht lächerlich machen, die Menschen all den Unfug treiben lässt, und das auch noch ohne einen Gott, denn jene Fragen waren ja unter wissenschaftlichen Bedingungen gegen die Spielregeln, weil sie infinitive Antworten als unwissenschaftlich verboten, da darauf keine wissenschaftlichen Antworten möglich waren. Da erschuf Schopenhauer den WILLEN!

Es war also der Wille, eine kosmische Kraft, die in allem ist und sich in jedem individuell auslebt! Und dieser Wille, der nun in allen menschlichen Wesen, Tieren, Pflanzen, und Steinen drinsteckt und sich dort auslebt, ist die allgegenwärtige schöpferische Kraft. Hallelujah! Nun erklärt er, wie Kant auch, dass unser Gehirnverstand, über die Bilder, die ihm durch die Augen in seiner Vorstellung gezeigt werden, dem tief im Unterbauch sitzenden Willen, Mitteilung über das draußen macht, und ihm auch gleich mehrere Vorschläge für die angesagte Verhaltensweise dazugibt, dass aber der tief unten sitzende Wille nun entscheidet, ob er das Gute oder das Schlechte machen wird, und das, je nach tierischer Triebfeder oder menschlicher Art dann ausführen lässt (durch die Glieder des Körpers).

Dass er auch noch dem Ameisenbär diesen Willen zubilligt, der, weil er ja zu den tief unten im Loch sitzenden Ameisen unbedingt hinunterreichen will sich deshalb eine lange Nase und eine noch längere Zunge wachsen lässt, sei nur am Rande, weil es so lustig ist erwähnt, denn natürlich müsste man sich fragen, wieso jener Nasenbär nicht gleich als Mensch zu leben gewollt habe, und was wohl ein Maulwurf wirklich wollte, dass er sich dauernd im Dunkeln herumtreibt, wo doch sogar alle Pflanzen sich durch die Erde nach oben kämpfen, um zum Licht zu kommen. Aber darauf will ich garnicht herumreiten. Schopenhauer hat sich mit zwei großen Widersprüchen selbst widerlegt:

1. Er sagt an einer Stelle, da jener Wille eher dem Tier in uns gleiche (wie das ‚Es‘ bei Freud), könne man wahre Kunst nur genießen, wenn der Wille schläft. Weil nämlich eine nackte Statue bei dem ‚Tier‘ nur stumpfe Geilheit hervorrufe, wobei die wahre Schönheit auf der Strecke bliebe. Und da habe ich ihn zuerst drangekriegt: Wer zum Teufel will denn wahre Kunst genießen, wenn der Wille, als einzige Instanz im Menschen, schläft? Wer will dann wollen????? (Achtung: Der Verstand will garnichts, ist nur Werkzeug, will nichts, sagt Schopenhauer. Also muss da sogar nach Schopenhauer noch was anderes sein. Der Geist?)

2. Er sagt an einer Stelle, dass es derselbe Weltwille sei, der in allem drin steckt. Aber er sagt an anderer Stelle, dass ein mieser Charakter sich nie ändern kann oder wird. Während ein Guter auch im Prinzip immer die guten Entscheidungen treffen wird. Wenn es aber in allen der gleiche Weltwille ist, der ihn antreibt, wieso ist der dann in einem ewig schlecht, im anderen aber immer gut? Das muss aber ein seltsamer Weltwille sein, der mal in einem gut und im anderen schlecht wäre, oder? Ist der vielleicht stark schizophren, dieser Weltwille? Oder ist die Idee einfach blödsinnig? Paradox ist sie auf alle Fälle, und logisch also schon garnicht!
Aber ich liebe Schopenhauer, weil er die ganzen blödsinnigen Philosophen, die nur der Staatsmacht dienten und sich auf Kosten der Menschen eine gute Zeit machten, entlarvt hat und der beste Soziologe und Psychologe seiner Zeit war, der mehr wusste als alle Anderen und es wagte, die Wahrheiten auch auszusprechen!

The Ace August 2003

Erstmals Veröffentlicht Mai 2009

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Mai 17, 2009

Intellektuelle Querscheißer (oder die IQ’s)

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PDF Download – Intellektuelle Querscheißer (oder die IQ’s)

Man findet sie überall. Bei den Philosophen hauptsächlich, bei den sogenannten Wissenschaftlern,
im allgemeinen Volk und insbesondere unter eingebildeten Studenten,die eigentlich garnichts
wissen und deshalb so tun müssen, um interessant zu erscheinen, indem sie völlig absurde Theorien
verbreiten, die sie selber nicht verstehen und die natürlich Andere erst recht nicht verstehen können,
was jenen besondere Achtung einbringt, denn was diese nicht verstehen können, zeichnet ja jene
bekanntlich aus.
Jedenfalls bei unserem, so verquer denkenden Volk, bei dem natürlich ‘gedacht’ wird, obwohl
Denken das Letzte ist, was je stattfindet. Sie kombinieren nämlich nur gespeicherte Informationen
neu, und nennen das dann „Denken“. Dabei ist Denken bei den meisten über 15 garnicht mehr
vorgekommen; es ist nämlich eben ein schöpferischer Akt, wo uns etwas ganz Neues einfällt, das
vorher noch garnicht da war. Ob in diesem Jahrhundert überhaupt schon mal gedacht wurde, muss
daher in der Regel infrage gestellt werden. Zumindest, was die Verhaltensweisen der Spezies
Mensch anbetrifft, muss eigentlich davon ausgegangen werden, dass das Denken mit dem
ausgehenden letzten Jahrhundert –dem 19. Jahrhundert- abgeschafft wurde. Es wurde ersetzt durch
Rezitieren, Kombinieren, Rechnen,Weiterentwickeln bereits Gedachtem mittels Mathematik und
durch Geschrei, Gejammere, Fluchen und intellektuellem Querscheißen !
Also die sogenannten intellektuellen Querscheißer hat man sich in etwa folgendermaßen vorzustellen:
(Man müsste auch die Kommunisten dazu zählen)
Also da waren diese Leute, die sich für sehr intelligent hielten, und die setzten sich zusammen, um
sich darüber klar zu werden, wie man das Scheißen rationalisieren und vor allem an Kloschüsseln
und an Spülwasser sparen könnte, und vor allem, wie es zu erreichen wäre, dass jeder dabei seiner
Arbeit nachgehen würde, wobei derlei Leute eh nichts Gescheites arbeiten und deren Arbeit also
mit dem Scheißen durchaus in Einklang zu bringen sei, zumal vielleicht der Eine oder Andere
dabei, durch das allgemeine Klima zu einer neuen Idee stimuliert werden könnte.
Die Idee war also, dass man das Toilettenhäuschen sparen könnte und mitten im Raum, in dem
mindestens 5, wenn nicht gar 10 Leute arbeiten sollten, eine zentrale Kloschüssel aufstellen müsste,
um die herum in gebührendem Abstand die Arbeitsplätze dergestalt angeordnet sein würden, dass
jeder dort Arbeitende die zentrale Kloschüssel von seinem Platz aus, ohne diesen zu verlassen,
würde erreichen können, vorausgesetzt, er würde eine Arschbacke anheben und dann -und nach
etwas Übung würde das auch gelingen, man hat den Menschen schon die wildesten Verhaltensweisen
beigebracht- ganz einfach querscheißen.
Das mit dem Querscheißen sei garnicht so schwierig, behaupteten die Einen, man brauchte nur wie
gesagt, eine Arschbacke anheben, den Schließmuskel auf einen etwa 45 Einstellwinkel bringen und
mit kräftigem Druck drauf los scheißen. Auf den Druck komme es an, dann würde die ‘Sache’, wie
die Luft an der Tragfläche eines Flugzeuges an der Wölbung der Arschbacke entlang fliegen -die
aerodynamische Form sei ideal- und quergeschissen in der Mitte des Raumes durch die Schwerkraft
wieder niedergehen, wie bei einer abgeschossenen Rakete und jeder könne dies jederzeit von
seinem Platz aus, das Klo wäre nie besetzt, die Spülung würde bei jedem ‘Beschuss’ durch
Lichtschranke betätigt, und man könne den Mitarbeitern beibringen, von dem vielen Papier in ihren
Papierkörben Gebrauch zu machen, womit die erste Recyclingstufe schon durchgesetzt sei, notfalls
müsse man den Leuten neue Kleiderformen anbieten, die je nach ihren ‘Verstellmöglichkeiten’
rechts oder links eine leicht zugängliche Öffnung haben müssten.
Andere wendeten ein, dass es sicherlich sehr problematisch sei, den richtigen Druck zu dosieren,
bzw. seinen Arbeitsplatz auf die angemessene Entfernung zum zentralen Ort zu bringen, und wieder
Andere wendeten ein, dass bei aller Sorgfalt doch als bekannt vorausgesetzt werden müsse, dass
hoher Druck bei anhaltendem Widerstand zu einer plötzlichen, explosionsartigen Entladung führen
dürfte, was zur Folge hätte, dass die Flugbahn unkalkulierbar würde und das gute Stück dem
Gegenüber auf den Schoß, wenn nicht gar um die Ohren fliegen könnte.

Aber ganz emsige Verfechter des Querscheißens argumentierten, dass man zwei solche unaufhaltsamen Explosions-Ausgaben der menschlichen Spezies einander gegenüber setzen könnte, und es
wäre dann nur noch darauf zu achten, dass sie Beide gleichzeitig abdrückten, dann würden sich
beide Haufen mit einem dumpfen ‘plop’ in der Mitte treffen und alsbald in die Schüssel abstürzen.
Der Einwand, es könnte Probleme mit dem timing geben, wurde abgetan mit der Maßgabe, sie
hätten gefälligst eine Schreckschusspistole zu benutzen, das würde, insbesondere wegen dem
Schreck, besonders wirksam sein, als Startsignal, was aber einen weiteren Einwand nicht
wegbügeln konnte, was denn wäre, wenn dadurch auch noch andere in der Runde vor Schreck
abdrücken würden, und man könne sich garnicht vorstellen, wie dann unkontrolliert haufenweise
der Scheiß durchs Zimmer flöge, wo ihn alsbald der eine auf dem Schreibtisch habe, der andere auf
dem Computer oder auf den Tasten seiner Schreibmaschine. Aber alle Einwände fruchteten nichts.
Man war der überwiegenden Meinung, derartiges Verhalten könne antrainiert werden; man habe
den Menschen sogar schon das Töten auf Kommando antrainiert, viel erniedrigender sei dies auch
nicht, und wer danebenscheiße müsse eben solange einen Putzlappen in die Hand gedrückt kriegen,
bis er gelernt habe, entweder die richtige Zielweite zu erreichen oder aber auf Verabredung sich auf
halbem Wege mit einem Gegenüber zu treffen.
Schließlich sei garnicht einzusehen, dass man wegen so läppischer Einwände auf das rationalisierte
Einheitsklo inmitten des Arbeitsraumes verzichten sollte, und schließlich träfe es ja auch nur
diejenigen, die eh nichts besseres zu tun haben. Schließlich würden die Anwesenden ja ohnehin
weiterhin ihre eigenen Räume mit ihren persönlichen Luxus-Kloschüsseln behalten, man solle
wegen dem Volk nicht so ein Geschiss machen, die Sache sei einfach praktisch, sie sei kostensparend
und außerdem könne das Volk sich nicht beschweren, den Oberen würde nie etwas Neues
einfallen.
Da sie sich dann allerdings entscheiden mussten, mit gutem Beispiel voranzugehen, wurden sie die
ersten dieser neuen Spezies. Da sie nie wissen, ob sie sich tatsächlich als Urheber zu dieser neuen
Modeerscheinung bekennen sollen, oder nicht, reden sie immer drum rum und ne Menge Scheiß.
Querscheißer erkennt man daran, dass sie also immer Sachen sagen, die keiner versteht und dass sie
an einer Seite ihres Rockes eine verborgene Öffnung haben.

The Ace

1 9 8 7
1 9 9 6
2002 redigiert
2009 Veröffentlicht

Mai 16, 2009

Die Lichtkuppel und Die Cints vom Autor: Rainer-Maria Maas

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Dieses Buch ist ein wahres Pulverfass !
Hier werden nicht nur die geistigen Gesetze beschrieben, hier wird
auch mit allem herkömmlichen Irrglauben so gründlich aufgeräumt,
dass so manchem dabei der Hut hochgehen wird. Dieses Buch wurde
für die Jugend geschrieben. Und so liest es sich auch! Dabei ist es nicht
nur satirisch und sehr komisch zuweilen, es ist auch sehr
liebenswürdig, trotz seiner schamlosen Bosheiten.
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Dieses Buch erzählt uns etwas über die geistige und materielle Entwicklung der letzten Jahrhunderte. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie es dazu kommen konnte und welche treibenden Kräfte dahinter stecken, um aus einer Kulturnation wieder eine Nation von Barbaren werden zu lassen. In dem Buch „Die Lichtkuppel“ konnten wir erfahren, wie wir unsere geistige Stufe dennoch schaffen können. In diesem Buch erfahren wir, wie wir vielleicht den Untergang der Welt noch verhindern könnten;
nämlich durch Wahrheit!

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Bücher Rebell

60 Jahres Feier Berliner Luftbrücke – Das Temeplhof Spektakel

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PDF Downloads – 60 Jahres Feier Berliner Luftbrücke – Das Temeplhof Spektakel

Also vorgestern ging ich zum Flughafen Tempelhof, wo man anlässlich 60 Jahre nach Beendigung der Luftbrücke eine Art Volksfest in dem stillgelegten Flughafen in Szene gesetzt hatte und es eine Art Tag der offenen Tür geben sollte, wo man auch aufs Flugfeld durfte, da ja dort kein Flugbetrieb mehr herrscht und dort eine Skymaster (DC 4) stehen sollte und angeblich um vier Uhr nachmittags ein sogenannter Rosinenbomber im Tiefflug rüberfliegen sollte. Ich nahm also meinen Fotoapparat mit, für alle Fälle und fuhr mit der S25 bis Südkreuz, dann mit der S42 bis Tempelhof und von dort mit der U6 bis zum Platz der Luftbrücke, wo der Eingang zur Abflughalle war und ist.

Natürlich entstieg ich der U-Bahn wieder am falschen Ende und musste eine Ewigkeit zurück latschen, was ich deshalb erwähne, weil ich erst tagsdarauf meine neuen Einlagen bekommen sollte und mir also beim herumlatschen die Füße weh taten. Ich ging zu der Halle, wo auch Gale Halverson zugegen sein sollte, den ich ja letztes Jahr, bei der Flugshow in Schönefeld gesehen und gesprochen hatte, als der Pilot, der damals das Abwerfen von Süßigkeiten an kleinen Fallschirmen erfunden hatte, aus Liebe zu den Kindern, was dann von den Amis als PR Gag reichlich ausgeschlachtet wurde und bis heute wird. Die Halle war gerammelt voll mit Schaulustigen, soviel ich mitkriegte spielte darin ein RIAS Orchester alten Jazz und es liefen verschiedene alte Männer mit Anhängern an der Ordensjacke herum, die sie als Crew-Mitglieder der Luftbrücke auswiesen. Nur Gale Halverson fand ich nicht. Damals hatte ich ihm die Geschichte vom Zeltlager auf der Pfaueninsel erzählt, wo am letzten Tag drei Dakotas Spielzeuge und Schokoladen an kleinen Fallschirmen für uns Kinder abwarfen, was ich allemal ganz toll gefunden hatte.

Da die Halle regelrecht überfüllt war, fragte ich einen Aufseher, wie man denn aufs Vorfeld käme und der Simpel meinte, nur durch die Halle. So bahnte ich mir einen Weg durch verschwitzte, fette Körper und gelangte endlich an eine Tür, durch die man also da rausgehen musste. Dort staute sich der Menschenstrom von 10er Reihen zu 2er Reihen und im folgenden Raum wurde es noch schlimmer. Da waren nun vielleicht 300 dicht gedrängte Menschen, die alle auf eine Tür am Ende des Raumes zusteuerten, wo auch nur zwei auf einmal durch passten. Es war derart stickig in dem Raum, dass man kaum Luft bekam und ich anfing zu schwitzen in meiner Sommerjacke mit dünner Weste drunter -über Hemd und Unterhemd- denn draußen wehte bei 16 Gard ein eiskalter Wind.

Ich begann meine bissigen Kommentare abzugeben, da man durch die Scheibe sehen konnte, dass alle anderen Türen verschlossen waren und nun alle durch diese eine Tür mussten. Da sagte ein alter Knacker, das habe man zu Recht alles dicht gemacht, da sich angeblich Krawallmacher angesagt hätten. Ich erwiderte, was ein Blödsinn, denn von draußen könnten sie ja garnicht rein kommen und dass wer immer deswegen alle Türen verschlossen hielte, schwachsinnig sei. Daraufhin sagte dieser Blödian noch irgend einen Blödsinn und ich fauchte ihn an, er sei wohl in jener Zeit stecken geblieben mit seinen blöden Ansichten, worauf der muckte, welche Zeit ich denn wohl meinte, worauf ich sagte, das könne er sich schon selbst aussuchen, er wüsste es doch sicher am Besten. Denn ich dachte mir, ob Blockwartmentalität aus dem Dritten Reich oder Stasi-Mentalität aus der dreckigen Ostzone, das käme alles aufs Gleiche raus und so sagte ein anderer Knacker, ich solle gefälligst nicht persönlich werden! Hallelujah. Hier war das Deutschtum aller Generationen versammelt. Interessanter Weise waren aber viele junge Leute mit Babys dabei und viele Ausländer, was mich eigentlich erstaunte, weil die ja nichts nostalgisches mit der Luftbrücke verbinden konnte, oder mit dem ersten Verkehrsflughafen der Welt, den man jetzt der Geldgeilheit der Heuschrecken geopfert hatte, statt ihn als historisches Element der Luftfahrt zu erhalten.

Nachdem ich völlig durchgeschwitzt und endlich durch jene zweite Tür hindurch war, wälzte sich der Menschenstrom eine steile, schmale Treppe hinunter, was wegen des hohen Alters der meisten Absteiger sehr lange dauerte, aber wenigstens wehte hier kalter Wind durch die verschwitzten Kleider, Einladung zu Lungen- und Rippenfellentzündung en gros. Bloß als wir endlich unten ankamen stauten sich wieder Hunderte vor einem Absperrgitter mit nur einer kleinen Tür. Diese Organisatoren sind nichts mehr und nichts weniger als Arschlöcher!!!

Und wir – das Volk- eine Schar Idioten, dass wir überhaupt noch zu solchen Veranstaltungen hin gehen, auf denen uns doch nur das Blaue vom Himmel vorgelogen wird von einem gekauften Bürgermeister und seinen Konsorten.

Als ich endlich draußen war, stand da eine Skymaster, an deren Leitwerk und Tragflächen große Fetzen von abgeblätterter Farbe herunter hingen, die im Wind hin und her wehten. Ganz offensichtlich hatten irgend welche Deppen die ohnehin aus Aluminium bestehenden Teile des Rumpfes und des Leitwerks sowie der Tragflächen einfach mal mit Silberfarbe angestrichen, wohl um sie heller erscheinen zu lassen, die nun überall in Fetzen herunter hing – wie ekelhaft. Die Sykmaster war, wie die Dakota und die Tante Ju, eine Legende, und nur eine Südafrikanische Airline lässt noch heute eine davon fliegen und hier dieses Jammergestell von einem Flugzeug.

Nur eine Dakota fliegt hier noch und wird auch noch als Rosinenbomber verniedlicht. Auch die Dakota (DC 3) ist eine Legende des Flugzeugbaus.

Ich ging raus aufs Vorfeld bis zu einer weiteren Absperrung, die das Volk vom eigentlichen Flugfeld fernhalten sollte, obwohl dort seit letztem Jahr keine Flugzeuge mehr landen und starten. Deutsch eben. Ich ging bis an diese Absperrung, um nochmal vom Flugfeld aus ein eigenes Foto des Abfertigungsgebäudes schießen zu können. Leider ohne Weitwinkelkamera, die man hier eigentlich bräuchte, wollte man die großartige Anlage tatsächlich drauf kriegen. Dort liefen wir, meine Mutter, meine zwei Schwestern und ich, zu der Skymaster oder DC 6, die uns aus Berlin ausflog, nach Hannover, weil die Russen uns nicht auf dem Weg nach Australien durch die Ost-Zone gelassen hätten. (Die DC 6 sieht genauso aus, wie die DC 4, bloß dass sie etwas länger gemacht wurde und stärkere Motoren hatte. Oberflächlich betrachtet, kann man sie kaum unterscheiden.)

Da es erst zwei Uhr war und mir bereits jetzt die Füße weh taten und ich beim Gedrängel völlig verschwitzt wurde, wollte ich plötzlich nur noch nach Hause. Ich hatte bereits die Nase voll von dieser Veranstaltung. Ich fragte einen Offiziellen, ob es noch einen anderen Ausgang gäbe, außer den durch die Halle und er zeigte ans Ende des Gebäudes an der Ost-Seite und ich lief los. An jener Seite war ein kleines Loch im Zaun, vor dem sich einen halbkilometerlange, dicke Schlange bildete, um mit einem von drei alten Doppeldeckerbussen eine Rundfahrt um das Flughafengelände zu machen. Eine absolut stupide Sache, als ob man da was sehen könnte außer ein mit Gras bewachsenes Gelände, in dessen Mitte noch eine alte Landebahn zu sehen ist. Menschen sind wirklich furchtbar dumme Wesen. Ich fotografierte jene Schlange, weil es einem sonst ja keiner glaubt, dass es soviel Stumpfsinn bei uns geben kann. Schafherde – bääääääh.

Dann also marschierte ich raus aus dem, von großen Wachmännern bewachten Ausgang und traf dort junge Leute, die einen erneuten Anlauf machen wollen, Tempelhof als Flugplatz zu retten, indem sie einen neuen Volksentscheid initiieren, diesmal um Tempelhof zum Welt-Kulturerbe machen zu lassen und ihn somit zu erhalten, damit keine Spekulanten ihn mit Luxushäusern zubauen können. Diese Jungen Leute sind Idealisten, aber sie wissen noch nicht, dass nichts gegen den Willen der Cints geschieht und die würden uns sogar auch noch den Funkturm abmontieren, nur um uns -wie es dieser seltsame Typ nach dem Krieg gern gehabt hätte- zu einer Agrarnation zurück zu stufen. Weil sie sich zwar für schlau halten, aber geistlos sind und unseren Geist nicht ertragen können. Obwohl es den fast nur noch in der Vergangenheit zu besichtigen gibt. Berlin galt in den Zwanziger Jahren als die modernste Stadt der Welt. Das galt es wohl für immer zu vernichten!

Ich geriet in eine lange Unterhaltung mit diesen jungen Leuten, für die die Tatsache, dass der 11.September selbst gemacht war, bereits als Allgemeinwissen feststand, also nicht Neues mehr war. Ich frage mich nur, wieso denn dann alle noch das falsche Spiel der Cints mitspielen.

Und bevor ich reingegangen war, hatte ich einen Mann mit einer 500er oder 600er BMW mit Beiwagen von 1960 ankommen sehen und kam mit ihm natürlich ins Gespräch, weil so ein schönes Gespann echt selten ist. Nachdem er sich den Helm abgenommen hatte und wir uns unterhielten sagte er mir, dass er Baujahr 1927 sei, also 10 Jahre älter als ich war und ich war völlig von den Socken, wie agil er mit dem Motorrad umging. Ja, sagte er, während wir Kinder damals die Flugzeuge fünf Meter über uns beim Anflug studierten, hätte er dort vor der Eingangstür tagelang herum gesessen, um bei den Amis einen Job zu kriegen, Flugzeuge ausladen, weil man nur so Geld verdienen und was zu essen abstauben konnte. Aber es war umsonst und später habe er was bei den Engländern gekriegt, in so einem Soldaten-Club. Also nun, nachdem ich jemandem das Transparent gehalten hatte, damit der sich eine Zigarette rollen konnte, und nachdem dreimal eine Dakota im Tiefflug genau über diesem Ende des Flugplatzes ihre Runden gedreht hatte und Süßigkeiten abgeworfen hatte, nachdem ein Ausländer mit Kind enttäuscht glaubte, sich bei uns beschweren zu müssen, dass der Pilot seine Schokoladen nur über den Anderen abgeworfen hätte und sein Kind leer ausgegangen sei, latschte ich also eine Meile zur nächsten U-Bahn Station, um wieder nach Hause zu fahren. Die ankommende U-Bahn war derart voll, dass ich an Verhältnisse in Tokio denken musste, wo Männer mit weißen Stöcken die Leute in die Bahn reinpressen, damit die Türen zu gehen. Gott sei Dank war es nur eine Station zur S-Bahnstation Tempelhof, wo ich, nach elendem Gedränge auf ellenlangen Treppen in die S-Bahn S41 kam um eine Station bis zum Südkreuz zu fahren und dort in die S25 Richting nach Haus umzusteigen. Ich war dann Zuhause so ausgeleiert, dass ich es erst heute schaffte, diesen Bericht zu schreiben. Ich wünschte, jemand würde ihn ins Internet stellen, dass alle, die nicht dort waren, diesen Unfug mitbekämen.

The Ace

Mai 2009

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