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August 10, 2009

Das Jan Udo Holey Phänomen oder warum Pseudo Esoterik so gefährlich ist!

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Exklusiver Artikel

Mail von John Doe eingegangen am 14.7.2009

Aus einem Artikel von 1998:
Anmerkung: Bei der Überarbeitung dieses Artikels habe ich an manchen Stellen ein früheres Wort durch das viel passendere Wort „Cints“ aus dem hervorragenden Buch von Rainer-Maria MaasDie Cints“ verwendet.

Vorläufiges Resumé über die Bücher des Helsing Clans

1 . Ich will beim Vater anfangen und dessen Buch Jesus 2000 .
(Jan van Helsing heißt in Wahrheit Jan Udo Holey und sein Vater eben auch Holey, sehr heilig! Ich weiß auch dass das nur fast so geschrieben wird!) Das Buch hätte das Zeug dazu, ein wirklich gutes Aufklärungsbuch zu sein, wenn da nicht diese eindeutig teuflische Tendenz wäre, die das Buch im Prinzip für den Unbedarften nicht nur wertlos sondern gar gefährlich macht. Ich weiß nicht, ob der Autor selbst auf diese Falle reingefallen ist oder zu einer Gruppe gehört, die diese Täuschungen absichtlich verbreitet, um auf diese Art eben auch die Gruppe der ehrlich Suchenden in die Falle zu kriegen. Wir finden nämlich die gleichen Ideen bei diesem komischen Holländer –den Namen habe ich wegen Unwichtigkeit vergessen- der folgendes darstellt: Da eine Erlösung der Menschen erst möglich wird, wenn alle, auch der Teufel, es geschafft haben, müssen wir auch den Teufel recht lieb haben, weil wir sonst selbst nicht erlöst werden.

Bei Johannes Holey hört sich das so an: Gut und Böse seien (in der Bipolarität) nur zwei Seiten der gleichen Medaille, somit seien wir auch immer Beides, haben also keinen Grund über das Böse zu schimpfen, denn urteilen zieht verurteilt zu werden nach sich, also müssten wir mit Liebe das Böse quasi lieb haben und kurieren, weil wir sonst selber böse sind. Was sich karmisch negativ auf uns auswirken wird! Hier ist also in der Tendenz die gleiche Drohung, wie bei dem Holländer. Von uns Braven wird Stillhalten verlangt, damit das Böse sich ungeniert entfalten kann, weil wir nur Gut sein können, wenn die anderen Böse sind. Erst durch das Böse werde das Gute möglich, wegen dem Ausgleich (wenn viel Böses geschieht, erwächst als Ausgleich auch viel Gutes), also müssten wir für das Böse sogar noch dankbar sein. Liebe, auch für den Teufel, sonst Gnade uns Gott.

Dabei werden alle interessanten Leute erwähnt, wie Schopenhauer, Gurdieff, Abd-Ru Shin, Thorwald Dethlefsen, Erich Fromm und gar Lorber (dieser Vielschreiber, den sogar die Juden gerne zitieren, wenn sie Absolution wollen). Nur, der Autor geht unehrlich mit ihnen um, indem er nur das zitiert, was seiner Tendenz nützlich ist. So zitiert er Abd-Ru Shin wo es ihm gefällt, aber er sagt nicht, dass Abd-Ru Shin gesagt hat, der Menschensohn sei nicht identisch mit Jesus, dass die, die ihre Stufe nicht geschafft haben im kosmischen Mülleimer landen werden oder dass er gesagt hat, dass diejenigen, die ihre Sünden erkannt, bereut und ihren Weg um 180° geändert haben, Karma nicht mehr voll abtragen, bestenfalls noch in symbolischer Form ableisten müssten. Obwohl das auch in der Bibel steht, wo es heißt, wer seine Sünden bereut, ihnen abschwört und um Vergebung bittet, dem werden sie erlassen und nie wieder gegen ihn angerechnet werden.

Die Tendenz aber verbietet die Erwähnung dieser Aspekte, weil man den Menschen damit die Angst nehmen und sie wirklich bessern könnte (Denn wer weiß, dass er eh ableisten muss und ohne Hoffnung ist, wird sich auch nicht bessern, folglich wird er genauso böse bleiben und bleibt Geisel des Teufels, der so den Himmel mit den Geiseln erpressen will). Aber vor allem wird so die Solidarisierung mit dem Bösen geradezu zur Pflichterfüllung, sonst droht noch mehr Strafe. Es ist diese Tendenz, die das Buch als geistige Hilfe praktisch unbrauchbar macht. Entweder der Autor gehört zu den Interessengruppen, die sich vor Repressalien durch die Gerechten auf diese Weise schützen wollen, oder er ist einfach naiv auf diesen Blödsinn hereingefallen. Auf jeden Fall wird auf diese Weise dieses Buch zu einem weiteren Gift, das die Menschen ohnehin schon schleichend und zunehmend vergiftet!

2.Jan van Helsing,
eigentlich Jan Udo Holey, Geheimgesellschaften, Projekt Aldebaran, Die Innere Welt
Bei den Geheimgesellschaften wird erst mal unendliche Verwirrung gestiftet. Man kann nichts an nichts festmachen. Alles könnte so oder auch anders sein. Alle tun es mit allen, es gab auch mal Gute, die sind aber jetzt auch böse und alle verarschen das Volk, also uns. Auf jeden Fall gibt es da diese Protokolle der Weisen von Zion und alles, was die sich vorgenommen haben, das trifft auch ein, wie man ja klar an der Welt sehen kann. (In der Presse versuchte man gerade jetzt, Diese Protokolle als Fälschung lächerlich zu machen, die bereits vor der Jahrhundertwende (1900) von Russland aus kursiert sein sollen, was sie eher glaubwürdig als echt macht, weil daher keiner sagen kann, das habe sich nachträglich einer ausgedacht anhand von den Fakten; außerdem sind diese Fakten so offensichtlich, dass es garkeine Rolle spielt, wer sich das wann ausgedacht haben mag; es existiert.) Die Frage ist nur, welche Rolle spielt Jan van Helsing in dem Spiel? Er behauptet er sei kein Rechtsradikaler, oh nein. Auch kein Rassist. Oh nein. Er benutzt nur die geistige Komponente als Zuchtmittel -das Karma- genauso wie es im Jesus 2000 benutzt wird und sagt im Buch “Innere Welt”, man könne ja auch glauben, er sei zu den Illuminati übergelaufen.

In einem Kapitel wird der Computerchip der Weltherrscher, der zur absoluten Kontrolle den Menschen eingepflanzt werden soll, als übles Mittel zur totalen Kontrolle und er beschreibt alle negativen Begleiterscheinungen. Im anderen Kapitel sagt er, die Außerirdischen täten das nur zu unserem Besten, wie jemand der seinem Hund so’n Halsband mit Satellitenortung umhängt, damit der arme Köter nicht verloren ginge, was ja was Gutes für das arme Hündchen sei. In einem Ende des Buches und im Aldebaran-Buch, stammen wir -die arische Rasse wenigstens- von den guten Aldebaranern ab, die anderen Rassen wohl von anderen Außerirdischen, die nicht so viel taugen. Dann stammen wir wieder von den Venusianern ab, dann diese wieder von uns. Diese haben auch ein tolles System: Auspeitschen für Straftäter (finde ich ja ganz nett), Nachzucht nur von den Guten, die Widerlinge sollen sich nicht vermehren (ist auch ganz nett) Straftäter nackt in Ketten zur Zwangsarbeit, alternativ Gift-Trunk. Natürlich bestimmt Gut und Böse die “gute Regierung”. Das findet der Autor anscheinend gut. Denn sie werden mit Bewunderung beschrieben, wie weit sie uns voraus sind.
Orwell lässt grüßen. Noch doller kommt es dann mit den Neu-Deutschen unter einem gebesserten aber immer noch verherrlichten Hitler und in Folge dessen Sohn, die nun ein neues Reich im Erdinnern betreiben, wo sie friedlich geworden sind. Und man wolle das den Deutschen nur verheimlichen, damit sie nicht hoffen sollen, dass diese Neu-Deutschen ihnen mit ihren Wunderwaffen einmal zur Hilfe eilen könnten, natürlich gegen die bösen Russen.

Nach diesem Buch müsste man zu dem Ergebnis kommen, der Autor sei ein Hitler-Fan und ein richtiger Nazi. Denn es sind die ursprünglich guten Ideale der Nationalsozialisten, (einige haben leider etwas übertrieben) die hier in idealer Form in Neu-Schwabenland ausgelebt werden. Heil! Die Verfolgung des Autors durch die Machthaber legitimiert ihn bei den Lesern als echter Kamerad. Nur hat er Geld ohne Ende, bereist die ganze Welt, kann teure Bücher herausbringen, an denen ein einfacher Verlag pleite gehen würde und bringt es fertig, immer neue, mit neuen Titeln und neuen Namen herauszubringen, weil ja angeblich seine Geheimgesellschaften verboten sind. Erstaunlich. Und die guten Raumschiffe haben Hakenkreuze. Dabei wird auch nur Verwirrung gestiftet, alles könnte so oder auch ganz anders sein.
Und wo einer die Wahrheit sagen will und dafür in der Irrenanstalt landet, sagt der Autor (im Dialog) “aha, war sein Karma, weil er keine Ruhe geben wollte, geschieht ihm also recht!” Wer also aufmuckt und die Wahrheit sagen will, dem geschieht es recht, wenn man ihn wegeperrt, weil er ja mit seinem Wahrheitsdrang Karma geschaffen hat.

(Was auf ihn nicht zutrifft, weil er nämlich nur so tut)

Ich habe daher den sehr starken Verdacht, dass Jan van Helsing tatsächlich im Auftrag der Cints schreibt, um deren Eskalationspolitik voranzutreiben. Dafür sprechen folgende Punkte:

1 . Jan ist viel zu geistig ausgebildet, um ein stupider Nazi zu sein. Was er ja auch abstreitet; aber es gelingt ihm, eine Nazi-Verherrlichung aufleuchten zu lassen. Wenn die Cints Ärger zur leichteren Beherrschbarkeit Deutschland’s machen wollen, müssen sie den Neo-Nazismus fördern, um Deutschland auf diese Weise in Schuld zu verstricken zu können, Goldhagens Thesen zu beweisen und die Deutschen endlich ganz auszuschalten. Der Autor wäre dann eine Art Agent provocateur, so eine Art Judas Bock (wie man sie einer
Schafherde vor dem Schlachthaus voranstellt, dass er die Schafe reinführt, selber aber nicht geschlachtet wird).

2 . Echte Nazis haben nie etwas mit Karma am Hut gehabt, sonst hätten sie nicht Millionen von Menschen eiskalt abgeschlachtet und fremde Länder verwüstet.

3 . Nazis haben nie die notwendige Intelligenz gehabt, auf so raffinierte Art mit psychologischen und esoterischen Mitteln Verwirrung zu stiften, ohne festgemacht werden zu können. Der Autor ist schlüpfrig wie ein Aal. Ohne Ausbildung und spezielle Schulung geht das garnicht und die einzigen, die diese Methoden heute beherrschen und lehren, sind Scientologen. Die Wahrscheinlichkeit, dass JvH oder der Helsing Clan ein Instrument der Cints ist (oder des Teuflischen schlechthin) ergibt sich auch noch aus folgenden Punkten:
a) JvH ist zwar offensichtlich geistig trainiert und beherrscht auch seine geistigen Kräfte, Aber wenn er von Scientologen trainiert wurde, hat er nur die negativen Aspekte davon beigebracht bekommen, nämlich die, den Führern zu folgen. Teil des Systems zu sein und zwar abhängiger Teil, unselbständig zu freiem Denken.

b) Ein wirklich geistiger Mensch hat es nicht nötig zu prahlen, sei es, was für wichtige Leute er kenne, sei es, wie toll sein Auto fährt, sei es, dass er zu 13 Leuten gehört, die einen Luxusbunker zum überleben des Weltuntergangs haben, alles sehr reiche Leute Gott sei Dank. Das ist angesichts der Prognosen aus Buch 3 eigentlich schon eine Unverschämtheit gegenüber den armen Lesern, die sich zwar seine Bücher leisten können, nicht aber einen solchen Bunker. Das ist ungeistig. Und dazu noch unlogisch. Denn wenn das Meer steigt, steht sein Bunker in Küstennähe allemal unter Wasser.

c) Er schreibt in Buch 3, er will aber nicht abgeholt werden (von Außerirdischen), sondern an dem spannenden Abenteuer, eine neue Welt aufzubauen dabei sein; schöne neue Welt, in der man Millionen von Kadavern wegräumen muss, auf deren Leichen man ein Paradies aufbauen kann. Das sei die Strafe Gottes für die Gottlosen, die vernichtet werden. Das ist Menschenverachtung und steht im Gegensatz zu dem gepredigten ‚wir sollen nicht urteilen‘ .

d) Er sei vielleicht selbst so ein Aldebaraner, also ein besserer Mensch, wie ein Engel, der uns liebevoll erklärt, dass wir Bösen alle sterben werden, wenn wir nicht rechtzeitig in die Wälder flüchten und Vorräte horten; dabei werden gleichzeitig Vorratspakete angeboten mit Notrationen, ein tolles Nebengeschäft, nicht wahr?

e) Wenn er echt wäre, warum geht er nicht her und sagt es allen Überlebenden des Holocaust, wer sie an Hitler verkauft hat ? Weshalb klammert sich JvH so sehr an die Deutschen Flugscheiben, wenn er doch weiß, dass man auf höherer Ebene keine Fahrzeuge braucht, weil man da ist, wo man geistig sein will?  Wo er doch erzählt, dass dies hier nur eine Schule auf niederster Ebene ist und wir also erstreben sollten, aus dieser Ebene rauszukommen? Diese Paradoxien richten sich entweder an die Dummen, die damit gefügig gemacht werden sollen und es ohnehin nicht merken, oder der Autor ist selber plem plem, also sozusagen etwas schizophren.

f) Warum ist die CIA in dem einen Buch ein Instrument der Cints und im anderen eine SS ähnliche unabhängige Staat-im-Staat Gruppe, die sogar die Cints und ihre Regierungen (zu unserem Wohl?) heimlich beherrscht?

g) Einmal sind diese bösen Juden die ehemaligen Kasaren, die Russland wieder haben wollen und gleich die ganze Welt dazu und das andere Mal geht alle Bosheit und Kriegsgefahr von Russland aus (das die bösen Cints gerade zurückkaufen wollen, für’n Appel und ’n Ei; zu dem Zweck haben sie gar Kirijenko, der eigentlich Israeliti heißt und Scientologe ist installiert). Sollen wir glauben, wenn die wirklich so –mit Schirinowski als Puppe- den 3.Weltkrieg inszenieren, dass es die bösen Russen waren? Die im 2.Weltkrieg schon 22 Millionen Tote hatten durch den Verbrecher Hitler und seine ihn finanzierenden Cints, die 110 Millionen Tote durch die von den Cints inszenierte Revolution hatten?

Wenn man alles betrachtet, ist entweder der Autor nicht in der Lage, zu überblicken, was er geschrieben hat, bzw. etwas gestört, durch Drogen und Kontakte zu Okkultisten, hat Paranoia und Schizophrenie, verbunden mit hoher Intelligenzfähigkeit und sehr gutem Erzähltalent, oder er ist dafür bezahlt, Verwirrung zu stiften und die Eskalationspolitik voranzutreiben. Das würde dann nämlich alle aufgezählten Ungereimtheiten erklären. Denn dann darf das ‚Werk‘ natürlich in der ‚richtigen Öffentlichkeit‘ nicht ernst genommen werden, muss also fehlerhaft sein, während es im Geheimen die Leute in ganz gewisser Weise anstachelt, genau das zu tun, was man haben will. Grund, die Deutschen als immer-noch Nazis zu diffamieren. Damit dadurch wiederum die Cints in ihrem dreckigen Tun gerechtfertigt werden. Man macht heute seine eigene Schuld kleiner, indem man dem Anschuldiger viel größere Schuld unterschiebt, damit seine Anschuldigung, so wahr sie auch sein mag, unglaubwürdig wird. Das ist ein alter psychologischer Hut.

Man solle den Balken im eigen Auge sehen, bevor man den Splitter im Auge des anderen kritisiert, schreibt einer der Beiden zur Abstrafung von berechtigter Kritik. Ich will es jetzt nicht raus suchen, aber der Splitter, der da gefälligst übersehen werden sollte, ist ein Riesenverbrechen gewesen und ich lachte nur, was da als Splitter verharmlost werde, richtig hanebüchen, wie die Hanebus.

Abschließend will ich folgendes sagen:
Wenn dieser Jan van Helsing nicht nur das Phantom für ein Team von Auftragschreibern ist, sollte man ihn sich mal persönlich ansehen, bevor man zu einem endgültigen Urteil kommt. Aber eines fürchte ich jetzt schon: Ich glaube, er hat keinen Humor. Ich habe nicht ein einziges Mal gelacht bei all den Büchern, außer wegen dem hanebüchenen Blödsinn, der an manchen Stellen aufgetischt wird.

Trotzdem hat es mir Spaß gemacht, diese Bücher zu lesen und genau das ist das Gefährliche daran! Und noch was: Jeder soll lesen, was ihm gefällt. Verbote sind unsinnig; wenn nichts Wahres dran wäre, wären sie nicht verboten worden. Weshalb ich diese Geheimpolitik vermute. JvH wäre dann entweder ein Agent oder ein Werkzeug der bösen Mächte und vielleicht auch ihr Opfer (früher oder später). Damit endet dieser Bericht vorerst.

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