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März 22, 2010

Das unwerte Hartz 4 Leben neu interpretiert aus geistiger Sicht

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Es geht um eine perfide, volksverhetzende Aussage von Soziologieprofessor Gunnar Heinsohn, worüber Rudolf Stumberger den nachfolgenden Artikel verfasst hat. Im Anschluss erläutert der Autor „The Ace“ was letztlich bei einer  solchen menschenverachtenden Entgleisung herauskommt, die mehr an die Praktiken des Dritten Reichs erinnert, als an eine soziologische Sichtweise im 21 Jahrhundert!

Das unwerte Hartz IV-Leben

Rudolf Stumberger 16.03.2010

Soziologieprofessor Gunnar Heinsohn will die Unterschicht finanziell austrocknen, weil die zu viele gesellschaftlich wertlose Kinder in die Welt setzt

Die Kinder von Hartz IV-Empfängern sind minderwertig, sie sind dümmer und fauler als die Kinder von anderen deutschen Müttern und ihre Ausbildungsfähigkeit steht in Frage. Sie werden in Zukunft den hohen Qualifikationsanforderungen der Gesellschaft nicht mehr genügen. Diese Kinder entstammen einer Unterschicht, die sich durch Sozialhilfe immer mehr vergrößert und hemmungslos vermehrt und den Leistungsträgern auf der Tasche liegt. Das ist eine Gefahr für Deutschland. Während sich die Unterschicht so vermehrt, bekommen die deutschen Frauen der Leistungsträger zu wenig Kinder. Der Staat muss also das weitere Kinderkriegen der Unterschicht verhindern, indem man deren Angehörigen die Lebensgrundlage entzieht. Deutschland braucht diese minderwertigen Kinder nicht, sondern es braucht die sozial wertvollen Kinder der Karrierefrauen.
Dies ist, komprimiert zusammengefasst und im Klartext, die Aussage von Gunnar Heinsohn. Dies ist 65 Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus der Inhalt eines Gastkommentars. Dieser stammt nicht von irgendeinem bösartigen Verwirrten, sondern von einem deutschen Professor für Sozialpädagogik an der Universität Bremen. Dieser Zeitungsartikel erschien nicht in einem rechtsextremen Schmutzblatt, sondern in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Dieser Artikel kann als Volksverhetzung gelten.

Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, zum Hass gegen Teile der Bevölkerung aufstachelt oder zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordert oder die Menschenwürde anderer durch angreift, dass er Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

Paragraph 130 des Strafgesetzbuches

Am Anfang des 21. Jahrhunderts sind Arbeiter und Arbeitslose sozial verwundbar wie kaum zuvor. Ihre Organisationen sind geschwächt, ihre Führer korrumpiert, ihr Selbstbewusstsein ist verblasst und die Mächtigen fürchten sie nicht mehr. Die Deiche, so die beiden französischen Soziologen Stéphane Beaud und Michel Pialoux in ihrer Untersuchung über „Die verlorene Zukunft der Arbeiter. Die Peugeot-Werke von Sochaux-Montbéliard“, die die Arbeiterbewegung im Laufe der Zeit errichtet hatte, um sich der Ausbeutung zu widersetzen, sind weitgehend unterspült. Die Folge: „der Dünkel, die Arroganz und die verschiedenen Formen der Geringschätzung gegenüber den ‚Subalternen‘, die lange Zeit durch die bloße Existenz einer (institutionalisierten) politischen Arbeiterkultur gezügelt wurden, treten nun offen zu Tage und verbreiten sich in Fällen hemmungslos“.
Es ist hemmungslos, was Vertreter einer neuen Rassen- und Klassenhygiene sich trauen, in Deutschland öffentlich von sich zu geben. Hartz IV-Empfänger und ihre Familien spielen inzwischen die Rolle einer Bevölkerungsgruppe, auf die man mittlerweile anscheinend ungestraft verbal einschlagen und ihr die Lebensgrundlage absprechen kann. „Sozialhilfe auf fünf Jahre begrenzen“, um so die Unterschicht zu dezimieren, das ist der grandiose Vorschlag des Sozialpädagogik-Professors. Was danach kommt, wovon dann Kinder und Eltern leben sollen, diese Frage bleibt er freilich schuldig. Die Sprache des Professors ist dabei eine neue Sprache der Verurteilung unwerten Lebens, fehlt uns doch „nicht das vierte bildungsferne Kind der Sozialhilfemutter, sondern das erste oder zweite der hoch besteuerten und kinderlosen Karrierefrau“, wie es in einem weiteren Artikel von Heinsohn auf „Welt Online“ heißt.
Was passiert, wenn wie in den USA die Sozialhilfe auf fünf Jahre beschränkt wird, schildert der Soziologe Loic Wacquant in seinem Buch „Die Bestrafung der Armen“. Während die Zahl der Sozialhilfeempfänger drastisch zurückgegangen ist, weil sie nicht mehr registriert werden, explodierte die Zahl der Gefängnisinsassen (USA: Gefängnisland Nr. 1). Zählte man 1975 rund 380.000 Häftlinge in den USA, waren es 2000 1,9 Millionen und 2008 2,3 Millionen. Das Elend der amerikanischen Wohlfahrt und der Ausbau des Gefängnissystems sind die beiden Seiten derselben politischen Medaille, so Wacquant, Professor an der University of California (Über die Probleme der Massenhaft in den Vereinigten Staaten). Überfüllte Gefängnisse, das ist die Antwort auf die wachsende Zahl der Armen, der sozial Verwundbaren und der Überflüssigen. Wacquant zeigt, wie die Regulierung und Kontrolle der unteren Klassen im Zeitalter der fragmentierten Lohnarbeit und der Verallgemeinerung ungesicherter Arbeitsverhältnisse über ein Strafsystem geleistet wird, das wieder die Zähmung der armen Klasse zur Aufgabe hat.


Während deutsche Frauen außerhalb von Hartz IV im Durchschnitt nur ein Kind haben und leistungsstarke Migrantinnen sich diesem Reproduktionsmuster nähern, vermehrt sich die vom Sozialstaat unterstützte Unterschicht stärker – mit allen Folgeproblemen. So sind in der Hartz-IV-Musterkommune Bremerhaven die Jungen in Sozialhilfe mit einem Anteil von rund 40 Prozent an der männlichen Jugend für mehr als 90 Prozent der Gewaltkriminalität verantwortlich. Solange die Regierung das Recht auf Kinder als Recht auf beliebig viel öffentlich zu finanzierenden Nachwuchs auslegt, werden Frauen der Unterschicht ihre Schwangerschaften als Kapital ansehen. Allein eine Reform hin zu einer Sozialnotversicherung mit einer Begrenzung der Auszahlungen auf fünf Jahre statt lebenslanger Alimentierung würde wirken – nicht anders als in Amerika.
Gunnar Heinsohn in der FAZ

Wenn Vertreter der neuen Klassenhygiene, die wie Heinsohn ganz in der Nähe der nationalsozialistischen Rassenlehre zwischen einer „Hartz IV-Bevölkerung“ und dem „leistenden Bevölkerungsteil“ unterscheiden, nach einer Dezimierung des „nicht-leistenden“ Teils durch Entzug der Lebensmittel rufen, kann man sicher sein, dass diesen verfassungsfeindlichen Äußerungen bald der Ruf nach härteren Strafen und einem Ausbau der Gefängnisse folgen wird.

Das unwerte Hartz 4 Leben neu interpretiert aus geistiger Sicht

„Soziologieprofessor Gunnar Heinsohn will die Unterschicht finanziell austrocknen, weil die zu viele gesellschaftlich wertlose Kinder in die Welt setzt.“ Hier sind sie also wieder, die Eugeniks, die man einst aus dem bis heute asozialen Amerika nach Deutschland gebracht hat, als man Hitler als Marionette damit geimpft hatte, was in seiner damaligen Form sogar eine gewisse Berechtigung hatte, wenn man z.B. Asoziale, Alkoholiker und Schwachsinnige sterilisiert hat, damit diese Eigenschaften nicht weitergegeben wurden. Ich meine sogar, man sollte Leuten, die sich selber ihren Hintern nicht mehr abputzen können, die Einschläferung anbieten und ich wette, sehr Viele würden sie dankbar annehmen. Dem steht bloß entgegen, dass die Cints so schön an ihnen verdienen, dass sie das heuchlerisch-verlogen natürlich als „unethisch“ ablehnen, als wüsste die, was Ethik wirklich ist!

Kommen wir zurück zu diesem Heinsohn, wo schon der Name Rückschlüsse darüber zulässt, wes Geistes Kind er ist. Oh nein, einen Juden habe ich garnicht gemeint. Gevatter Hein ist landläufig als der Tod bekannt und Heinsohn ist also der Sohn des Todes. Bravo!

Er meint auch, statt die Unterschicht asoziale Kinder produzieren zu lassen, um dann vom Kindergeld ohne Arbeit gut zu leben, sollten viel eher Karrierefrauen intelligenten Nachwuchs zeugen und uns mit deren Früchten dann nützlich erfreuen. Ich will Euch hier von einer solchen Brut erzählen, damit Ihr selber entscheiden könnt, ob das wirklich wünschenswert ist.

Es war im Jahr 1960, als mich das Schicksal in die snobistischste aller Städte Deutschlands, nach Baden-Baden, verschlagen hatte. Hoch oben, in der Yburg Straße, über der Stadt thronend, lernte ich zwei halbwüchsige Jungs kennen, von denen einer im Nachbarhaus wohnte, lauter Einser in der Schule schrieb, aber unfähig zu einem eigenen Gedanken war. Eben ein stupider Auswendiglerner ohne Phantasie. Solche werden bei uns besonders gemocht, weil sie gute Befehlsempfänger werden.

Der Andere, ich nenne ihn Wolf, war versnobt, glaubte, dass man ihn mit seinen 15 Jahren wohl mit ‚Sie‘ anzusprechen hätte, weil ich ihn mit seinem Namen, ohne Herr, angesprochen hatte, da ich diesen für einen Vornamen hielt, es aber sein Nachname war. Ich ignorierte schon immer Snobs und deren stupiden Ansprüche und genoss es, in deren Gegenwart ‚unmögliche Dinge‘ zu sagen, verbotene Wörter zu gebrauchen, um sie zu schockieren oder eher sie zu blamieren.

Jedenfalls wollte ich sie beide mal so richtig vorführen und lud sie zu einem Spaziergang im angrenzenden Wald ein, wo man sich in Ruhe unterhalten konnte und dort stellte ich ihnen folgende Denkaufgabe: Sie sollten sich vorstellen, man könne in einem Raumschiff mit mehrfacher Lichtgeschwindigkeit fliegen, also das Licht, das von der Erde abgestrahlt wird quasi überholen, so dass man sagen wir 150 Lichtjahre von der Erde ganz schnell ankäme und man hätte dann ein Teleskop, das aus dieser Entfernung präzise Bilder von den Ereignissen auf der Erde ermöglichten, ob man dann z.B. die Schlacht bei Waterloo mitansehen könnte, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Der Blödian, mit den Einsen in der Schule, hatte schon nach der Hälfte dieser These sich als phantasielos ausgeklinkt und hielt uns -Wolf und mich- für Spinner, weil sein beschränkter Verstand dies alles nicht zuließ, während Wolf durchaus fasziniert die Sache gar fort spann. Das nächste Mal ging er mit mir alleine spazieren zum philosophieren und dann bat er mich eines Tages in das Haus seiner Eltern, als diese nicht da waren und bat mich inständig sein Freund zu werden, denn er fühle sich völlig alleine, keiner kümmere sich um ihn, die Eltern, beides Ärzte mit eigener Praxis, lebten nur für ihre Karriere als Prominenten-Arzte, Vater gar Stadtrat und ihn überließen sie einem minderbemittelten Kindermädchen und Putzhilfe und er habe das Gefühl, dass ihn keiner ernst nehme, keiner wolle. Auch in der Schule sei das so, wohl weil er intelligenter sei als die Übrigen. Das kannte ich sehr wohl aus meiner Kindheit, wo ich ständig Klassenkeile bekommen hatte, weil die Lehrerin mich als Vorbild gelobt hatte. Ich muss dazu sagen, ich war damals 23, als ich also Wolf kennen lernte und ich lehnte zunächst ab, weil ich zuviel Leid hinter mir hatte, um mich erneut dem Risiko, verletzt zu werden, freiwillig auszusetzen. Aber er beschwor mich und da ich schon als Kind, nach dem Krieg, den Gedanken gesetzt hatte, nicht aus Eitelkeit eigene Kinder in die Welt zu setzen, sondern mich um jene zu kümmern, die schon da waren und niemanden hatten, gab ich letztlich nach und wir wurden Freunde. Ich lebte zwar hunderte von Kilometern entfernt und kam nur zeitweilig mal nach Baden-Baden, wo ich meinen Vater wähnte, weil man mich über meinen richtigen Vater schlichtweg belogen hatte. Aber wir korrespondierten rege, wobei Wolf oft vom Tod sprach und ich ihm immer wieder klarmachen musste, was für großartige Eltern er doch habe und was für tolle Aussichten für seine Zukunft ihm offen stünden, die ich so nie gehabt hatte, weshalb ich damals auch „nur“ Omnibusfahrer war. Wenn ich dort war, brachte ich ihm heimlich das Autofahren bei und schulte ihn dergestalt, dass er niemals in einem Auto zu Tode kommen würde, machte einen Meister der Fahrkunst aus ihm, wie es sonst nur die Helldrivers konnten. Irgendwann, etwa zwei Jahre vor dem Abitur, mietete er heimlich einen 300er Mercedes mit Chauffeur, zog einen schwarzen Pelzmantel an, fuhr in die Schweiz und ergatterte dort einen Alleinvertretungsvertrag für Deutschland für die damals neu erfundene Tränengassprühdose, setzte Anzeigen in deutsche Zeitungen und musste gar eine Sekretärin einstellen um der Masse der Nachfragen gerecht zu werden. Ich bewunderte seine Genialität und seinen Mut, zumal er das alles neben der Schule machte. Bloß dann hatte er plötzlich zwei Fünfen und war zwei Jahre vor dem Abitur sitzen geblieben. Da es damals in den Kreisen der Geldsäcke eine Masche war, solche Jungs zur Strafe einfach in eine Handwerkerlehre zu stecken, fuhr ich nach Baden-Baden, um nach dem Rechten zu sehen, denn notfalls hätte ich ihn mit meinem Busfahergehalt selbst bis zum Abitur auf die Schule geschickt. Die Mutter, die mich nicht sonderlich mochte, öffnete mir und sagte, er sei nicht da, wann er wiederkäme wisse sie auch nicht und als ich weiter insistierte, verwies sie mich an ihren Mann. Dieser Mann war ein toller Vater, der mit mir oft Schach gespielt hatte, zuweilen mit nur einem König und zwei Bauern, während wir Bach Orgelwerke hörten und ich denke, er hat meine offen rumliegenden Briefe gelesen, die ich natürlich so geschrieben hatte, dass auch er damit zufrieden sein konnte; immerhin war ich ja schon acht Jahre älter und damals -wie auch heute noch- wurde man ja immer gleich verdächtigt, ein Homo zu sein, wenn man mit einem Knaben befreundet war. Dieser Vater nun, den ich fragte, was mit Wolfs Schule nun werde, sagte mir folgendes: Er sei bereit, das größte Opfer seines Lebens zu bringen, das seine Lebensplanung um etwa zehn Jahre zurückwerfe, nämlich den Jungen auf ein sehr gutes Internat zu schicken. Und er fragte mich, ob ich auch bereit wäre, dafür ein Opfer zu bringen? Klar, sagte ich egal was es ist, wenn er nur sein Ziel erreichen würde. Dann sagte mir der Vater, der in einem eigens dafür benutztem Pavillon auch tolle Ölgemälde malte, in jenem Internat würden die Eltern über alles informiert, was mit dem Jungen geschieht und würden dann ständig dicke Briefe von einem Mann kommen, würde das sicher einen seltsamen Eindruck dort machen und um ihm das zu ersparen, bat er mich, ihm in dieser Zeit nicht mehr zu schreiben. Ich war ganz euphorisch, diesem tollen Vater diesen Wunsch sofort zu erfüllen, zumal in der letzten Zeit mein Einfluss immer mehr geschwunden war, seit ein amerikanischer Psychologe alle Jugendlichen dort mit den stupidesten Methoden unter seinen Einfluss zu bringen versucht hatte, dass es schon im Ort bekannt geworden war. Ich bekam irgendwann einen wohl hastig in einen Briefkasten geworfenen Brief von Wolf, der aus der Umgebung von Salem kam, das damals wie heute als Elite-Schule bekannte Internat.

Ich ging irgendwann nach Frankfurt, heiratete, machte mich selbstständig, kaufte ein Haus und begann Flugunterricht zu nehmen, weil ich eigentlich am liebsten Pilot geworden wäre. Und als mein Sohn auf die Welt kam, nahm ich, nach nun etwa sieben Jahren, wieder Kontakt mit Wolf auf, der inzwischen in Freiburg studierte. Wir verabredeten uns vor der Stadt, an einer Tankstelle, weil uns wohl keiner zusammen sehen sollte. Als ich hinkam stand er dort in einem schwarzen Pelzmantel mit einem schwarzen Porsche. Er hatte uns in einem entlegenen Hotel zwei Zimmer bestellt, weil wir zwei Tage für unser Wiedersehen geplant hatten, um u.U. am zweiten Tag eine Schneewanderung in den Bergen zu machen. Wir aßen in einem feinen Restaurant und eigentlich hatte ich ihm vorschlagen wollen, Patenonkel für meinen Sohn zu werden. Sozusagen als Siegel unserer Freundschaft. Aber dazu kam es nicht. Er benutzte den ganzen Abend bis spät in die Nacht, um mir klar zu machen, er habe inzwischen gelernt, dass man sich nur mit solchen Leuten abgeben sollte, die einem von materiellem Nutzen sein würden! Wenn ich ihm einen billigen Porsche Motor besorgen könnte, wäre ich schon nützlich, was ich aber nicht konnte und auch nicht gewollt hätte.

Auch erzählte er mir, er ziehe sein Studium in die Länge, weil danach ja nur noch Arbeit käme, also das Leben quasi zuende sei. Und ich dachte an den liebenden Vater, der alles für diesen Sohn geopfert hatte und wie er an diesem nun auch noch schmarotzte.

Aus einem lieben Jungen mit Herz und Seele, Phantasie und Intelligenz, hatte man an diesen Elite-Einrichtungen einen entmenschten Rechner gemacht, der menschenverachtend alles Gute in sich hatte abtöten lassen und daran auch noch glaubte. Er war ein seelenloser Roboter geworden, nur noch an materiellem Nutzen orientiert. Ich hatte die ganze Nacht im Hotel bitterlich geweint, weil ich mir sicher war, ihn würde man „da Oben“ nie reinlassen und war am nächsten Tag sogleich abgereist. Dann schickte er mir gar ein Buch, in dem der Autor, sich wissenschaftlich gebend, jedesmal, wenn er nicht weiter wusste, geschrieben hatte, dass „die Natur“ das so gemacht hätte, denn Gott war ja out und der Mensch zu blöde, alles zu erklären. Es war das erste Mal, dass ich ein Buch angewidert in den Müll geworfen habe und Wolf eine üble Rezension schickte, die er sich , als Leser und Hurra-Schreier, hinter den Spiegel stecken konnte. Jahre später sah ich ihn in wieder Frankfurt. Er hatte drei Frauen verschlissen und lebte mit einem großen Hund zusammen, lamentierte über drei übrig gebliebene Großfahrzeuge, auf denen er als Leasing-Unternehmer sitzen geblieben war, weil sie plötzlich niemand haben wollte. Als ich einwendete, dass Leasing-Unternehmer im Grunde Schmarotzer seien, weil sie, ohne zu arbeiten, Geld machen wollten, mit der Idee, ein Habenichts könne sich dennoch große Dinge leisten, wobei dieser allemal weitaus mehr zahlen müsste, als bei einem Ratenkauf die Zinsen ausmachten, man ihm einrede, er könne das ja gleich von der Steuer absetzen, also damit am Volk schmarotze, da fand er mich noch nutzloser als zuvor und danach habe ich ihn nie wieder gesehen. Ich erlebte also, wie aus einem wundervollen Jungen mit Herz, Seele und Humor. ein herzloses, seelenloses, humorloses Rechenmonster geworden war, das man wohl allemal den Cints zurechnen kann.

Diese Geschichte erinnert mich an Oscar Wildes Geschichte vom Fischer und seiner Seele, in dem ich die Seele spiele die Jahrzehntelang versuchte, diesen ursprünglich als Mensch geborenen, wieder zum Menschen zu machen. Also beschloss ich, ein Buch über das Leben und die Welt zu schreiben und die Cints hassen es zu Recht, weil es die Wahrheit über die Welt erzählt!

Die Lichtkuppel!

Aber dieser Heinsohn möchte uns gerne mit einer solchen Elite beglücken. Zur Hölle mit ihnen!

The Ace

1 Kommentar »

  1. […] Das unwerte Hartz 4 Leben neu interpretiert aus geistiger Sicht […]

    Pingback von Hartz4 und die Wertlosen Kinder « Dokument X — August 3, 2010 @ 17:00


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