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September 18, 2010

Der herrliche Zigeuner-Faux Pas des Gregor Gysi

Filed under: Allgemein, Medien, Politik — Schlagwörter: , , , , , , , , — nobody knows @ 14:17

Es war gestern, also am 17.September 2010, als in den Tagesthemen u.a. darüber berichtet wurde, dass Sarkozy gesagt haben sollte, Frau Merkel habe bei ihrem Besuch erwähnt, dass man auch in Deutschland die Roma-Lager zu räumen gedenke, was diese vehement abgestritten hatte. Dazu wurden auch noch andere Stimmen gehört, u.a. Gregor Gysi, der wörtlich sagte:“Sowas kann Frau Merkel garnicht gesagt haben, da es bei uns glücklicher Weise gar keine Roma-Lager gibt!“

Ich stelle mir zunächst die Frage, ob Gysi das gesagt hat, weil er als Jurist im Worteverdrehen geübt sein muss und im Stillen dachte, bei uns gibt es eben nur Sinti-Lager, ha ha ha, oder ob er tatsächlich so ein Naivling ist, weil es in der Ost-Zone nie solche Lager gegeben hat?

Ich weiß jedenfalls, dass es in Frankfurt am Main ein Zigeunerlager gibt, wo sich kein vernünftiger Mensch freiwillig hin traut und dass es ein solches auch nach Anordnung des Staates sogar in Düsseldorf gegeben hat, wo in jenem Jahr ein Zigeunertreffen stattfinden sollte und als der Polizeiführer seinen Beamten entsprechende Anweisungen gab, auf was man sich alles gefasst zu machen habe, wenn diese massenweise in die Stadt kämen, wurde er wegen „Volksverhetzung“ strafversetzt, degradiert oder vielleicht gar entlassen. So genau weiß ich das nicht mehr, denn es ist schon etwa 20 Jahre her.

Klar, die Deutschen hatten die bösen Nazis, wo sogar mein Stiefvater als braver Tischler in Fronarbeit zwangsweise Bombenschäden reparieren musste, weil er abstammungsmäßig teils Zigo-teils-Jude gewesen sein soll, der genau wie Sarkozy aus Ungarn hergezogen war.

Aber die Nazis haben das nun mal nicht erst erfunden. Das Wort Zigeuner leitet sich ab aus dem Altdeutschen von „Ziehende Gauner“ und der Begriff ist bereits im Dreißigjährigen Krieg benutzt worden. Damals hieß es, wenn die Zigeuner in die Stadt kommen, nehmt die Wäsche von der Leine, weil sie sonst weg gewesen wäre. Auch die Kinder musste man wegsperren, damit sie nicht geklaut und an Reiche als Sklaven verkauft würden. Das sind also ganz alte Hüte.

Da diese Leute ursprünglich aus Indien kamen, und sich wie ein Virus inzwischen über fast die ganze Welt verbreitet haben, jedenfalls traf ich sie in England, Irland und Australien, wo man sie Gypsis nennt, und dafür bekannt sind, dass man sich vor ihnen in Acht nehmen muss, sollte man eine ähnlich parasitäre Gruppe erwähnen, um aufzuzeigen was man dort noch alles ausgebrütet hat. Diese seltsamen Bettler, die zunächst vor einem Haus betteln. Wenn das nichts fruchtet, klingeln sie immer lauter Tag und Nacht mit Glocken vor dem Haus und wenn das immer noch nichts gebracht hat, scheißen sie ihnen rund ums Haus solange alles voll, bis sie ihr Ziel erreicht haben.

Aus Deutschland ist bekannt geworden, dass Zigos ihre Kinder in Läden zum stehlen und betteln geschickt haben und wenn die Ladenbesitzer ihnen nichts geben wollten, die Kunden solange bespuckt und getreten haben, bis keiner mehr in den Laden gehen wollte.

Welche Heuchler wollen also um jeden Preis die Wahrheit verhindern?

Wie in Amerika, sind es auch hier die Marionetten der Geldsäcke, die, indem sie sich für Zigos engagieren, in Wahrheit Gesetze forcieren wollen, um sich selber vor Diskriminierung wegen ihrer Gier zu schützen. In Amerika haben sie die Neger und die Hispanics vorgeschoben, damit dabei nicht auffällt, für wen sie sich tatsächlich die Gesetze haben schneidern lassen.

Aber wenn wir ehrlich wären, müsste wir uns eingestehen, dass wir alle Rassisten sind, auch wenn wir es nicht zugeben wollen. Als ich das meiner Schwester kürzlich schrieb, antwortete sie, sie sei jedenfalls keine Rassistin, schließlich seien wir doch keine Hottentotten! Natürlich schnitt ich den Teil ihres Briefes aus und schickte ihn ihr zurück und fragte: Und Du sagst, Du seist kein Rassist?

Eine Ministerin des Bundestages sagte dasselbe vor der Fernsehkamera vor ein paar Tagen!

Sie merken es nämlich garnicht mehr. Aber es ist auch ganz natürlich, weil es den Unterschied aufzeigen soll, so sind wir nicht, wir sind eben anders, also eigene Identität darstellt! Konrad Lorenz hat das mit Küken gezeigt, bei denen er einigen grüne Schnäbel angemalt hatte, worauf alle Gelbschnäbel die Grünschnäbel angriffen. Und dies taten sogar die Grünschnäbel selbst, weil sie ja glaubten, Gelbschnäbel zu sein. Ich finde deshalb, die Menschen müssen die Freiheit haben, sich mit ihresgleichen zu identifizieren, um sich von unangenehmen Sorten abzugrenzen, was ganz natürlich ist, solange man daraus keine Vernichtungslager ableiten will; wer das täte, wäre ein Menschenfeind! Und dass lästern nicht zu Todeslagern führt, zeigen die Jahrzentelangen Ostfriesenwitze: Sie leben alle noch!

The Ace

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