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April 28, 2013

Inge Hannemann – die zur Zeit couragierteste Frau Deutschlands

Bitte weiter verteilen, The Ace

Zitat:„was ist die Prämisse? Meine eigene Existenz oder die Existenz eines würdigen Lebens von Millionen Erwerbslosen.“

Es hat mich ein wenig irritiert als ich über Ralph Boes Webseite „wir-sind-boes.de“, auf die aktuelle Geschichte einer Arbeitsamt Mitarbeiterin aus Hamburg aufmerksam wurde. Dieser befindet sich gerade im Hungerstreik, weil Boes das Hartz4 Gesetz als Verstoß gegen mehrere Artikel des Grundgesetzes empfindet [1], Irritiert deshalb weil ich es nicht erwartet hätte, was diese couragierte Mitarbeiterin eines Arbeitsamtes da in Gang gesetzt hat. Der Name der Arbeitsvermittlerin vom Jobcenter Hamburg-Altona U25 ist Inge Hannemann [2] und Sie betreibt seit einiger Zeit einen Blog mit dem Namen „altonabloggt.wordpress.com“ wo sie sehr laut über die Auswirkungen ihrer Tätigkeit für das Hartz4 System nachdenkt und es auch hinterfragt. Sie berichtete sehr ausführlich über Ihre Erfahrungen und auch Gedanken bezüglich ihrer Arbeit als Arbeitsvermittlerin.

Zitat:„Was wiegt mehr? Und wiegt es nicht mehr, unseren Rechtsstaat so einzufordern, wie wir es als Bürger verdienen?“

Dieses wiederum war natürlich für die Vorgesetzten ein „No Go“ und die versuchten sie schleunigst wieder auf die Spur zu bringen, denn es kann nicht sein, was nicht sein darf, wo kommt man da hin, wenn systemtreue Angestellte anfangen zu denken und die vorgefertigten Wege eines Systems wie Hartz4 zu verlassen und dann noch ihre Meinung darüber in aller Öffentlichkeit kundtun.
Frau Hannemann aber hat sich nicht einschüchtern lassen und bewegt sich, wie man selbst auf ihrem Blog nachlesen kann [3], stets im Rahmen der Gesetzgebung und beruft sich ganz klar auf ihre freie Meinungsäußerung, die durch den Grundgesetz Art. 5 der freien Meinungsäußerung gedeckt ist.

Zitat:„Meine Motivation lag darin begründet, öffentlich auf die Missstände in den Jobcentern, aus der Sicht einer Arbeitsvermittlerin, aufmerksam zu machen.“

Die Versuche der Behörde und ihrer Vorgesetzten, Sie dafür zu sanktionieren, sind rein rechtlich daher sehr schwierig. Man kann alles auf ihrem Blog genau nachlesen, was ich äußerst empfehle [3], denn diese Frau braucht die ganze Unterstützung, von den Kollegen und denen die betroffen sind oder ähnlich empfinden und auch von denen, die sich ihrer Sichtweise anschließen könnten. Wenn Beamte, Angestellte und Mitarbeiter aus der Verwaltung anfangen, Irrsinn und Unmenschlichkeit zu erkennen und zu hinterfragen und dann an die Öffentlichkeit gehen, weil die Vorgesetzten diesen Irrsinn sogar noch gutheißen, weil es ja Gesetze gibt, die solche Zustände legitimieren, dann sollte verdammt nochmal jeder, der noch ein Fünkchen Seele und Geist in seiner habgierigen Hülle inne hat, diese Menschen auch unterstützen oder es ihnen gleich tun. Denn nichts wiegt schlimmer, als das, dass wir uns immer weiter entfernen von dem, was wir eigentlich sind, „menschliche Wesen“.

Zitat:„Es werden Aktionen durchgeführt, wo das eigene Nachdenken unterbleibt. Ja, wir haben Weisungen.“

Eine Gesellschaft, die Menschen behandelt wie Sklaven, egal in welcher Form, ist eine Scheißgesellschaft und in einer solchen ist das Leben nicht mehr lebenswert. Die, die dann in der Zukunft übrig blieben, wären dann nur noch Handlanger von geist- und seelenlosen Bürokraten, die eine Gesellschaft nach irrsinnigen Gesetzen konditionieren, in der die Freiheit und Individualität der Bürger schon längst zu einem ahndenden Verbrechen geworden wäre.

Zitat:„Fünfzehn Minuten Administratives gegen ein Leben.“

Es mag leider noch zu viele geben, die denken: Das betrifft mich ja nicht und mir geht es ja noch gut, noch kann ich im Laufrad der Gesellschaft, ähnlich eines Hamsterrads für Hamster, selber bestimmen wann ich laufen muss und wann nicht. Dass dies aber nur eine Illusion ist, die mit der reichlichen Futterzuteilung konditioniert wird, soweit kann ein Hamster nicht denken und der Mensch sowieso nicht, weil dieser Typ Hamster, das Denken schon längst am Futtertrog abgegeben hat.

Zitat: „Denkt einfach nur darüber nach, wie ihr euch fühlt, wenn ihr in den Jobcentern aufbegehrt und die Folgen daraus.“

Nun hab ich mehr geschrieben als ich wollte. Wichtig war mir aber Frau Inge Hannemann und Ralph Boes vorzustellen, als noch „kleine Lichter“ am Ende des Tunnels unserer aller gemeinsamen Zukunft. Lasst uns den Tunnel Deutschland erhellen und steht auf, in dem Ihr solch couragierte Menschen unterstützt, damit sich der politische Raubtierkapitalismus nicht noch weiter in unsere menschlichen Herzen frisst, um nur noch Systemhandlanger und Sklaven für die 6 bis 7 Weltkonzerne (der Cints) zu produzieren. Nein so eine Welt kann keiner wirklich wollen, der noch wirklich bei Verstand ist und auch alle Emotionen besitzt, besonders das Mitgefühl!

Alle Zitate sind von Inge Hannemann aus Ihrem Offenen Brief an die Kolleginnen und Kollegen [4]

Ich würde mir wünschen, dass dieser Offene Brief allen Arbeitsvermittlern von ihren „Kunden“ in die Hand gedrückt wird! Daher hier nochmal der komplette Brief zum weiter verteilen und ausdrucken.

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen in den Jobcentern. Seit nunmehr sieben Wochen sorge ich mit meiner öffentlichen Kritik für Wirbel. Ich bin erstaunt, dass es schon sieben Wochen sind. Mir kommt es vor, als wäre es erst gestern oder vorgestern gestartet. Wochen mit Hochs und Tiefs. Aber auch Wochen, in denen ich sehr viel, vor allem intellektuell, gelernt habe. Erfahrungen, die ich nicht mehr missen möchte, und die mich sicher mein Leben lang begleiten werden. Ich habe sehr viel Zuspruch erhalten, aber natürlich auch Ablehnung. Das war mir im Vorfeld bewusst und ich bin auch für die Kritik aus den eigenen Reihen dankbar. Konstruktive Kritik, sofern sie eine ist, ist bereichernd und sollte durchaus diskutiert werden.

Die vielen Mails und Outings von Euch, zeigen mir, dass es auch im Inneren der Jobcenter brodelt. Dass ein Nachdenken entsteht. Sie zeigen mir aber auch, dass die Angst vor Repressalien von Oben und vor dem Verlust des eigenen Arbeitsplatzes und der darauffolgenden Existenzangst sehr groß ist. Und ich denke, dass ich nichts Falsches behaupte, dass diese Angst durchaus berechtigt ist. Mein eigener „Fall“ zeigt dieses ja deutlich. Allerdings überlege ich, was ist die Prämisse? Meine eigene Existenz oder die Existenz eines würdigen Lebens von Millionen Erwerbslosen. Was wiegt mehr? Und wiegt es nicht mehr, unseren Rechtsstaat so einzufordern, wie wir es als Bürger verdienen?

Selbstverständlich habe ich mir auch darüber Gedanken gemacht, warum handelt ihr so, wie es der große Aufschrei durch die leidgeprüften Leistungsberechtigten zeigt. Ist es die reine Ausübung von Weisungen, ist es die eigene Angst vor Repressalien, ist es eine Ohnmacht, ist es Ignoranz oder ist es gewollt. Ich befürchte, es ist ein Mix von Allem. Hier möchte ich nochmals ganz klar zum Ausdruck bringen, dass ich niemals von euch allen als Kollektiv gesprochen habe. Ich spreche von Kollegen, die Weisungen ausführen, ohne darüber nachzudenken, was sie tun. Auch ich kenne sehr viele Kollegen, die bemüht sind, empathisch und entsprechend ihrer Kräfte im Sinne der „Kunden“ zu agieren. So lange sie es schaffen und die Kraft dafür aufwenden. Kollegen schrieben mir dazu unter anderem: „Das Hartz-System ist menschenunwürdig, grundgesetzwidrig, unsozial, zerbricht die betroffenen KollegInnen und Hilfesuchenden.“ Sie versuchen sich treu zu bleiben, soweit es die Kraft zulässt. Und das ist der springende Punkt. So weit es die Kraft zulässt. Auch sie stehen unter dem Druck von Oben und durch uns als Kollegen. Statt dem entgegen zu wirken, werden diese Kollegen großem Mobbing und Bossing ausgesetzt. Die Beurteilung fällt entsprechend aus, obwohl gerade sie, einen Anspruch auf eine Gute haben.

Selbstverständlich habe auch ich in einen Ein-Euro-Job vermittelt. Einen jungen Menschen. Auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin. Dieser junge Mensch wurde von mir über diesen Ein-Euro-Job vollständig aufgeklärt und das die Chance nicht besteht, in ein festes Arbeitsverhältnis oder Ausbildung zu gelangen. Dieser junge Mensch ist zufrieden, dort wo er derzeit steht. Er fühlt sich gebraucht und vor allem sozial anerkannt. Auf seinen Wunsch hin, wurde diese nochmals verlängert. Eine Zukunft ist es jedoch nicht.

Ebenso habe ich auch in meiner Vergangenheit sanktioniert. Den Satz, ich wusste es nicht besser und wir müssen es ja, lasse ich allerdings auch bei mir nicht gelten. Eine Dummheit, die ich heute umso mehr bereue, als mir klar wurde, was ich damit anrichte. Bei diesen Menschen habe ich mich persönlich entschuldigt und die Gespräche gesucht. Inzwischen sind mir die Gründe des Nichterscheinens bekannt. Es waren Menschen, die ich nicht an den Tisch bekommen habe. Die Gründe für das Nichterscheinen waren die Ängste vor dem Jobcenter, vor einer neuen Arbeitsvermittlerin, die ja vermutlich nur wieder in einen Ein-Euro-Job vermitteln möchte. Eine Arbeitsvermittlerin, die einen ebenso großen Druck ausüben wird, wie sie zuvor erlebt haben. Gebrochene junge Menschen. Aussagen von Menschen, die ihr Leben vor sich haben. Ich habe mich nur noch geschämt und dieses auch so klar ausgedrückt.

Und hier fängt meine Kritik an. Es werden Aktionen durchgeführt, wo das eigene Nachdenken unterbleibt. Ja, wir haben Weisungen. Wir haben aber auch einen eigenen Kopf und so hoffe ich ein Herz und ein Gewissen. Und genau dieses suche ich. Warum erzählt ihr mir als Sozialpädagogen, dass nur mit Druck und Geldentzug die Erwerbslosen an den Tisch kommen? Ist es so? Habt ihr nicht im Studium gelernt, dass Druck Gegendruck erzeugt? Das Druck, vor allem wenn die Existenz bedroht ist, zu Ängsten und zu schwersten Depressionen führt. Und gerade die darauffolgende Depression macht es einem Menschen unmöglich zu agieren. Sie verkriechen sich in ihren eigenen vier Wänden. Es fehlt die Kraft zum Aufstehen und Licht in die Seele zu lassen. Dieses Gefühl ist so mächtig, dass sie dann lieber das reduzierte Geld in Kauf nehmen. Ein Teufelskreis entsteht. Allerdings nur beim Betroffenen. Wie reagieren wir als Jobcenter? Es folgt die nächste Sanktion bis hin zur Vollsanktion. Die weiteren Folgen sind bekannt. Es ist ein leichtes für uns die Sanktionsanhörung und die anschließende Sanktionsverfügung zu erstellen und auf den Postweg zu bringen. Fünfzehn Minuten Administratives gegen ein Leben.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, ihr müsst nicht mit mir einer Meinung sein; aber ich bitte euch inständig, geht in euch, reflektiert euch selbst und versucht nachzuempfinden, wie ihr euch fühlen würdet, wenn ihr so behandelt werdet. Dieses ist ein Leichtes. Denkt einfach nur darüber nach, wie ihr euch fühlt, wenn ihr in den Jobcentern aufbegehrt und die Folgen daraus. Nicht anders ergeht es den Erwerbslosen. Sie haben ein Recht auf Leben, so wie wir es auch für uns beanspruchen. Es gibt und darf keine Differenzierung zwischen den Schreibtischseiten geben. Auch wir können morgen Betroffene sein. Wir sind die Agierenden, auch wenn es scheint, der Druck kommt aus Berlin oder Nürnberg oder aus den eigenen Reihen. Nein, so ist es nicht! Wir sind für unser Handeln und Gefühle selbst verantwortlich. Wären wir es nicht, wären wir Maschinen. Und ich schlage vor, dass wir am 2. Mai 2013 um 11.55 Uhr eine Schweigeminute einlegen, für alle Erwerbslosen, die wir in Not, in Demütigung und in den Verlust der Menschenwürde getrieben haben. Freue mich auf Rückmeldung von euch. Vielen Dank! In diesem Sinne…

Kollegiale Grüße

Inge Hannemann

Aktuell werden noch jede Menge Unterzeichner für folgende Petitionen gebraucht:

„ Sofortige Rücknahme aller Sanktionen gegen die Arbeitsvermittlerin Inge Hannemann“

Die Petition hat schon fast 10.000 Unterzeichner und läuft noch 56 Tage !

Seid dabei und schreibt euch ein:

https://www.openpetition.de/petition/online/sofortige-ruecknahme-aller-sanktionen-gegen-die-arbeitsvermittlerin-inge-hannemann

Update: 30.04.2013 Die Demo wurde abgesagt !

ABSAGE DEMO 8. Mai 2013 Hamburg – „Wir wollen leben!“ Mich und mein Unterstützerteam erreichten ernst zu nehmende Warnhinweise, dass sich unterschiedlichste Szenen für die Demo am 8. Mai 2013 in Hamburg ebenfalls formieren. Aus diesem Grund muss ich die Demo leider absagen. (…) siehe auch: hier ausführlichere Begründung.

http://altonabloggt.wordpress.com/2013/04/06/demo-wir-wollen-leben-in-hamburg-am-8-mai-2013-hartz-iv/Hier noch ein Aufruf zu einer Demonstration von Frau Hannemann in Hamburg unter dem Motto:

Wir wollen leben!“ für den 8. Mai 2013

Nähere Infos auf http://altonabloggt.wordpress.com

Quelle: http://dokumentx.wordpress.com/

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März 22, 2010

Das unwerte Hartz 4 Leben neu interpretiert aus geistiger Sicht

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PDF Download – Das unwerte Hartz 4 Leben neu interpretiert aus geistiger Sicht

Es geht um eine perfide, volksverhetzende Aussage von Soziologieprofessor Gunnar Heinsohn, worüber Rudolf Stumberger den nachfolgenden Artikel verfasst hat. Im Anschluss erläutert der Autor „The Ace“ was letztlich bei einer  solchen menschenverachtenden Entgleisung herauskommt, die mehr an die Praktiken des Dritten Reichs erinnert, als an eine soziologische Sichtweise im 21 Jahrhundert!

Das unwerte Hartz IV-Leben

Rudolf Stumberger 16.03.2010

Soziologieprofessor Gunnar Heinsohn will die Unterschicht finanziell austrocknen, weil die zu viele gesellschaftlich wertlose Kinder in die Welt setzt

Die Kinder von Hartz IV-Empfängern sind minderwertig, sie sind dümmer und fauler als die Kinder von anderen deutschen Müttern und ihre Ausbildungsfähigkeit steht in Frage. Sie werden in Zukunft den hohen Qualifikationsanforderungen der Gesellschaft nicht mehr genügen. Diese Kinder entstammen einer Unterschicht, die sich durch Sozialhilfe immer mehr vergrößert und hemmungslos vermehrt und den Leistungsträgern auf der Tasche liegt. Das ist eine Gefahr für Deutschland. Während sich die Unterschicht so vermehrt, bekommen die deutschen Frauen der Leistungsträger zu wenig Kinder. Der Staat muss also das weitere Kinderkriegen der Unterschicht verhindern, indem man deren Angehörigen die Lebensgrundlage entzieht. Deutschland braucht diese minderwertigen Kinder nicht, sondern es braucht die sozial wertvollen Kinder der Karrierefrauen.
Dies ist, komprimiert zusammengefasst und im Klartext, die Aussage von Gunnar Heinsohn. Dies ist 65 Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus der Inhalt eines Gastkommentars. Dieser stammt nicht von irgendeinem bösartigen Verwirrten, sondern von einem deutschen Professor für Sozialpädagogik an der Universität Bremen. Dieser Zeitungsartikel erschien nicht in einem rechtsextremen Schmutzblatt, sondern in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Dieser Artikel kann als Volksverhetzung gelten.

Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, zum Hass gegen Teile der Bevölkerung aufstachelt oder zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordert oder die Menschenwürde anderer durch angreift, dass er Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

Paragraph 130 des Strafgesetzbuches

Am Anfang des 21. Jahrhunderts sind Arbeiter und Arbeitslose sozial verwundbar wie kaum zuvor. Ihre Organisationen sind geschwächt, ihre Führer korrumpiert, ihr Selbstbewusstsein ist verblasst und die Mächtigen fürchten sie nicht mehr. Die Deiche, so die beiden französischen Soziologen Stéphane Beaud und Michel Pialoux in ihrer Untersuchung über „Die verlorene Zukunft der Arbeiter. Die Peugeot-Werke von Sochaux-Montbéliard“, die die Arbeiterbewegung im Laufe der Zeit errichtet hatte, um sich der Ausbeutung zu widersetzen, sind weitgehend unterspült. Die Folge: „der Dünkel, die Arroganz und die verschiedenen Formen der Geringschätzung gegenüber den ‚Subalternen‘, die lange Zeit durch die bloße Existenz einer (institutionalisierten) politischen Arbeiterkultur gezügelt wurden, treten nun offen zu Tage und verbreiten sich in Fällen hemmungslos“.
Es ist hemmungslos, was Vertreter einer neuen Rassen- und Klassenhygiene sich trauen, in Deutschland öffentlich von sich zu geben. Hartz IV-Empfänger und ihre Familien spielen inzwischen die Rolle einer Bevölkerungsgruppe, auf die man mittlerweile anscheinend ungestraft verbal einschlagen und ihr die Lebensgrundlage absprechen kann. „Sozialhilfe auf fünf Jahre begrenzen“, um so die Unterschicht zu dezimieren, das ist der grandiose Vorschlag des Sozialpädagogik-Professors. Was danach kommt, wovon dann Kinder und Eltern leben sollen, diese Frage bleibt er freilich schuldig. Die Sprache des Professors ist dabei eine neue Sprache der Verurteilung unwerten Lebens, fehlt uns doch „nicht das vierte bildungsferne Kind der Sozialhilfemutter, sondern das erste oder zweite der hoch besteuerten und kinderlosen Karrierefrau“, wie es in einem weiteren Artikel von Heinsohn auf „Welt Online“ heißt.
Was passiert, wenn wie in den USA die Sozialhilfe auf fünf Jahre beschränkt wird, schildert der Soziologe Loic Wacquant in seinem Buch „Die Bestrafung der Armen“. Während die Zahl der Sozialhilfeempfänger drastisch zurückgegangen ist, weil sie nicht mehr registriert werden, explodierte die Zahl der Gefängnisinsassen (USA: Gefängnisland Nr. 1). Zählte man 1975 rund 380.000 Häftlinge in den USA, waren es 2000 1,9 Millionen und 2008 2,3 Millionen. Das Elend der amerikanischen Wohlfahrt und der Ausbau des Gefängnissystems sind die beiden Seiten derselben politischen Medaille, so Wacquant, Professor an der University of California (Über die Probleme der Massenhaft in den Vereinigten Staaten). Überfüllte Gefängnisse, das ist die Antwort auf die wachsende Zahl der Armen, der sozial Verwundbaren und der Überflüssigen. Wacquant zeigt, wie die Regulierung und Kontrolle der unteren Klassen im Zeitalter der fragmentierten Lohnarbeit und der Verallgemeinerung ungesicherter Arbeitsverhältnisse über ein Strafsystem geleistet wird, das wieder die Zähmung der armen Klasse zur Aufgabe hat.


Während deutsche Frauen außerhalb von Hartz IV im Durchschnitt nur ein Kind haben und leistungsstarke Migrantinnen sich diesem Reproduktionsmuster nähern, vermehrt sich die vom Sozialstaat unterstützte Unterschicht stärker – mit allen Folgeproblemen. So sind in der Hartz-IV-Musterkommune Bremerhaven die Jungen in Sozialhilfe mit einem Anteil von rund 40 Prozent an der männlichen Jugend für mehr als 90 Prozent der Gewaltkriminalität verantwortlich. Solange die Regierung das Recht auf Kinder als Recht auf beliebig viel öffentlich zu finanzierenden Nachwuchs auslegt, werden Frauen der Unterschicht ihre Schwangerschaften als Kapital ansehen. Allein eine Reform hin zu einer Sozialnotversicherung mit einer Begrenzung der Auszahlungen auf fünf Jahre statt lebenslanger Alimentierung würde wirken – nicht anders als in Amerika.
Gunnar Heinsohn in der FAZ

Wenn Vertreter der neuen Klassenhygiene, die wie Heinsohn ganz in der Nähe der nationalsozialistischen Rassenlehre zwischen einer „Hartz IV-Bevölkerung“ und dem „leistenden Bevölkerungsteil“ unterscheiden, nach einer Dezimierung des „nicht-leistenden“ Teils durch Entzug der Lebensmittel rufen, kann man sicher sein, dass diesen verfassungsfeindlichen Äußerungen bald der Ruf nach härteren Strafen und einem Ausbau der Gefängnisse folgen wird.

Das unwerte Hartz 4 Leben neu interpretiert aus geistiger Sicht

„Soziologieprofessor Gunnar Heinsohn will die Unterschicht finanziell austrocknen, weil die zu viele gesellschaftlich wertlose Kinder in die Welt setzt.“ Hier sind sie also wieder, die Eugeniks, die man einst aus dem bis heute asozialen Amerika nach Deutschland gebracht hat, als man Hitler als Marionette damit geimpft hatte, was in seiner damaligen Form sogar eine gewisse Berechtigung hatte, wenn man z.B. Asoziale, Alkoholiker und Schwachsinnige sterilisiert hat, damit diese Eigenschaften nicht weitergegeben wurden. Ich meine sogar, man sollte Leuten, die sich selber ihren Hintern nicht mehr abputzen können, die Einschläferung anbieten und ich wette, sehr Viele würden sie dankbar annehmen. Dem steht bloß entgegen, dass die Cints so schön an ihnen verdienen, dass sie das heuchlerisch-verlogen natürlich als „unethisch“ ablehnen, als wüsste die, was Ethik wirklich ist!

Kommen wir zurück zu diesem Heinsohn, wo schon der Name Rückschlüsse darüber zulässt, wes Geistes Kind er ist. Oh nein, einen Juden habe ich garnicht gemeint. Gevatter Hein ist landläufig als der Tod bekannt und Heinsohn ist also der Sohn des Todes. Bravo!

Er meint auch, statt die Unterschicht asoziale Kinder produzieren zu lassen, um dann vom Kindergeld ohne Arbeit gut zu leben, sollten viel eher Karrierefrauen intelligenten Nachwuchs zeugen und uns mit deren Früchten dann nützlich erfreuen. Ich will Euch hier von einer solchen Brut erzählen, damit Ihr selber entscheiden könnt, ob das wirklich wünschenswert ist.

Es war im Jahr 1960, als mich das Schicksal in die snobistischste aller Städte Deutschlands, nach Baden-Baden, verschlagen hatte. Hoch oben, in der Yburg Straße, über der Stadt thronend, lernte ich zwei halbwüchsige Jungs kennen, von denen einer im Nachbarhaus wohnte, lauter Einser in der Schule schrieb, aber unfähig zu einem eigenen Gedanken war. Eben ein stupider Auswendiglerner ohne Phantasie. Solche werden bei uns besonders gemocht, weil sie gute Befehlsempfänger werden.

Der Andere, ich nenne ihn Wolf, war versnobt, glaubte, dass man ihn mit seinen 15 Jahren wohl mit ‚Sie‘ anzusprechen hätte, weil ich ihn mit seinem Namen, ohne Herr, angesprochen hatte, da ich diesen für einen Vornamen hielt, es aber sein Nachname war. Ich ignorierte schon immer Snobs und deren stupiden Ansprüche und genoss es, in deren Gegenwart ‚unmögliche Dinge‘ zu sagen, verbotene Wörter zu gebrauchen, um sie zu schockieren oder eher sie zu blamieren.

Jedenfalls wollte ich sie beide mal so richtig vorführen und lud sie zu einem Spaziergang im angrenzenden Wald ein, wo man sich in Ruhe unterhalten konnte und dort stellte ich ihnen folgende Denkaufgabe: Sie sollten sich vorstellen, man könne in einem Raumschiff mit mehrfacher Lichtgeschwindigkeit fliegen, also das Licht, das von der Erde abgestrahlt wird quasi überholen, so dass man sagen wir 150 Lichtjahre von der Erde ganz schnell ankäme und man hätte dann ein Teleskop, das aus dieser Entfernung präzise Bilder von den Ereignissen auf der Erde ermöglichten, ob man dann z.B. die Schlacht bei Waterloo mitansehen könnte, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Der Blödian, mit den Einsen in der Schule, hatte schon nach der Hälfte dieser These sich als phantasielos ausgeklinkt und hielt uns -Wolf und mich- für Spinner, weil sein beschränkter Verstand dies alles nicht zuließ, während Wolf durchaus fasziniert die Sache gar fort spann. Das nächste Mal ging er mit mir alleine spazieren zum philosophieren und dann bat er mich eines Tages in das Haus seiner Eltern, als diese nicht da waren und bat mich inständig sein Freund zu werden, denn er fühle sich völlig alleine, keiner kümmere sich um ihn, die Eltern, beides Ärzte mit eigener Praxis, lebten nur für ihre Karriere als Prominenten-Arzte, Vater gar Stadtrat und ihn überließen sie einem minderbemittelten Kindermädchen und Putzhilfe und er habe das Gefühl, dass ihn keiner ernst nehme, keiner wolle. Auch in der Schule sei das so, wohl weil er intelligenter sei als die Übrigen. Das kannte ich sehr wohl aus meiner Kindheit, wo ich ständig Klassenkeile bekommen hatte, weil die Lehrerin mich als Vorbild gelobt hatte. Ich muss dazu sagen, ich war damals 23, als ich also Wolf kennen lernte und ich lehnte zunächst ab, weil ich zuviel Leid hinter mir hatte, um mich erneut dem Risiko, verletzt zu werden, freiwillig auszusetzen. Aber er beschwor mich und da ich schon als Kind, nach dem Krieg, den Gedanken gesetzt hatte, nicht aus Eitelkeit eigene Kinder in die Welt zu setzen, sondern mich um jene zu kümmern, die schon da waren und niemanden hatten, gab ich letztlich nach und wir wurden Freunde. Ich lebte zwar hunderte von Kilometern entfernt und kam nur zeitweilig mal nach Baden-Baden, wo ich meinen Vater wähnte, weil man mich über meinen richtigen Vater schlichtweg belogen hatte. Aber wir korrespondierten rege, wobei Wolf oft vom Tod sprach und ich ihm immer wieder klarmachen musste, was für großartige Eltern er doch habe und was für tolle Aussichten für seine Zukunft ihm offen stünden, die ich so nie gehabt hatte, weshalb ich damals auch „nur“ Omnibusfahrer war. Wenn ich dort war, brachte ich ihm heimlich das Autofahren bei und schulte ihn dergestalt, dass er niemals in einem Auto zu Tode kommen würde, machte einen Meister der Fahrkunst aus ihm, wie es sonst nur die Helldrivers konnten. Irgendwann, etwa zwei Jahre vor dem Abitur, mietete er heimlich einen 300er Mercedes mit Chauffeur, zog einen schwarzen Pelzmantel an, fuhr in die Schweiz und ergatterte dort einen Alleinvertretungsvertrag für Deutschland für die damals neu erfundene Tränengassprühdose, setzte Anzeigen in deutsche Zeitungen und musste gar eine Sekretärin einstellen um der Masse der Nachfragen gerecht zu werden. Ich bewunderte seine Genialität und seinen Mut, zumal er das alles neben der Schule machte. Bloß dann hatte er plötzlich zwei Fünfen und war zwei Jahre vor dem Abitur sitzen geblieben. Da es damals in den Kreisen der Geldsäcke eine Masche war, solche Jungs zur Strafe einfach in eine Handwerkerlehre zu stecken, fuhr ich nach Baden-Baden, um nach dem Rechten zu sehen, denn notfalls hätte ich ihn mit meinem Busfahergehalt selbst bis zum Abitur auf die Schule geschickt. Die Mutter, die mich nicht sonderlich mochte, öffnete mir und sagte, er sei nicht da, wann er wiederkäme wisse sie auch nicht und als ich weiter insistierte, verwies sie mich an ihren Mann. Dieser Mann war ein toller Vater, der mit mir oft Schach gespielt hatte, zuweilen mit nur einem König und zwei Bauern, während wir Bach Orgelwerke hörten und ich denke, er hat meine offen rumliegenden Briefe gelesen, die ich natürlich so geschrieben hatte, dass auch er damit zufrieden sein konnte; immerhin war ich ja schon acht Jahre älter und damals -wie auch heute noch- wurde man ja immer gleich verdächtigt, ein Homo zu sein, wenn man mit einem Knaben befreundet war. Dieser Vater nun, den ich fragte, was mit Wolfs Schule nun werde, sagte mir folgendes: Er sei bereit, das größte Opfer seines Lebens zu bringen, das seine Lebensplanung um etwa zehn Jahre zurückwerfe, nämlich den Jungen auf ein sehr gutes Internat zu schicken. Und er fragte mich, ob ich auch bereit wäre, dafür ein Opfer zu bringen? Klar, sagte ich egal was es ist, wenn er nur sein Ziel erreichen würde. Dann sagte mir der Vater, der in einem eigens dafür benutztem Pavillon auch tolle Ölgemälde malte, in jenem Internat würden die Eltern über alles informiert, was mit dem Jungen geschieht und würden dann ständig dicke Briefe von einem Mann kommen, würde das sicher einen seltsamen Eindruck dort machen und um ihm das zu ersparen, bat er mich, ihm in dieser Zeit nicht mehr zu schreiben. Ich war ganz euphorisch, diesem tollen Vater diesen Wunsch sofort zu erfüllen, zumal in der letzten Zeit mein Einfluss immer mehr geschwunden war, seit ein amerikanischer Psychologe alle Jugendlichen dort mit den stupidesten Methoden unter seinen Einfluss zu bringen versucht hatte, dass es schon im Ort bekannt geworden war. Ich bekam irgendwann einen wohl hastig in einen Briefkasten geworfenen Brief von Wolf, der aus der Umgebung von Salem kam, das damals wie heute als Elite-Schule bekannte Internat.

Ich ging irgendwann nach Frankfurt, heiratete, machte mich selbstständig, kaufte ein Haus und begann Flugunterricht zu nehmen, weil ich eigentlich am liebsten Pilot geworden wäre. Und als mein Sohn auf die Welt kam, nahm ich, nach nun etwa sieben Jahren, wieder Kontakt mit Wolf auf, der inzwischen in Freiburg studierte. Wir verabredeten uns vor der Stadt, an einer Tankstelle, weil uns wohl keiner zusammen sehen sollte. Als ich hinkam stand er dort in einem schwarzen Pelzmantel mit einem schwarzen Porsche. Er hatte uns in einem entlegenen Hotel zwei Zimmer bestellt, weil wir zwei Tage für unser Wiedersehen geplant hatten, um u.U. am zweiten Tag eine Schneewanderung in den Bergen zu machen. Wir aßen in einem feinen Restaurant und eigentlich hatte ich ihm vorschlagen wollen, Patenonkel für meinen Sohn zu werden. Sozusagen als Siegel unserer Freundschaft. Aber dazu kam es nicht. Er benutzte den ganzen Abend bis spät in die Nacht, um mir klar zu machen, er habe inzwischen gelernt, dass man sich nur mit solchen Leuten abgeben sollte, die einem von materiellem Nutzen sein würden! Wenn ich ihm einen billigen Porsche Motor besorgen könnte, wäre ich schon nützlich, was ich aber nicht konnte und auch nicht gewollt hätte.

Auch erzählte er mir, er ziehe sein Studium in die Länge, weil danach ja nur noch Arbeit käme, also das Leben quasi zuende sei. Und ich dachte an den liebenden Vater, der alles für diesen Sohn geopfert hatte und wie er an diesem nun auch noch schmarotzte.

Aus einem lieben Jungen mit Herz und Seele, Phantasie und Intelligenz, hatte man an diesen Elite-Einrichtungen einen entmenschten Rechner gemacht, der menschenverachtend alles Gute in sich hatte abtöten lassen und daran auch noch glaubte. Er war ein seelenloser Roboter geworden, nur noch an materiellem Nutzen orientiert. Ich hatte die ganze Nacht im Hotel bitterlich geweint, weil ich mir sicher war, ihn würde man „da Oben“ nie reinlassen und war am nächsten Tag sogleich abgereist. Dann schickte er mir gar ein Buch, in dem der Autor, sich wissenschaftlich gebend, jedesmal, wenn er nicht weiter wusste, geschrieben hatte, dass „die Natur“ das so gemacht hätte, denn Gott war ja out und der Mensch zu blöde, alles zu erklären. Es war das erste Mal, dass ich ein Buch angewidert in den Müll geworfen habe und Wolf eine üble Rezension schickte, die er sich , als Leser und Hurra-Schreier, hinter den Spiegel stecken konnte. Jahre später sah ich ihn in wieder Frankfurt. Er hatte drei Frauen verschlissen und lebte mit einem großen Hund zusammen, lamentierte über drei übrig gebliebene Großfahrzeuge, auf denen er als Leasing-Unternehmer sitzen geblieben war, weil sie plötzlich niemand haben wollte. Als ich einwendete, dass Leasing-Unternehmer im Grunde Schmarotzer seien, weil sie, ohne zu arbeiten, Geld machen wollten, mit der Idee, ein Habenichts könne sich dennoch große Dinge leisten, wobei dieser allemal weitaus mehr zahlen müsste, als bei einem Ratenkauf die Zinsen ausmachten, man ihm einrede, er könne das ja gleich von der Steuer absetzen, also damit am Volk schmarotze, da fand er mich noch nutzloser als zuvor und danach habe ich ihn nie wieder gesehen. Ich erlebte also, wie aus einem wundervollen Jungen mit Herz, Seele und Humor. ein herzloses, seelenloses, humorloses Rechenmonster geworden war, das man wohl allemal den Cints zurechnen kann.

Diese Geschichte erinnert mich an Oscar Wildes Geschichte vom Fischer und seiner Seele, in dem ich die Seele spiele die Jahrzehntelang versuchte, diesen ursprünglich als Mensch geborenen, wieder zum Menschen zu machen. Also beschloss ich, ein Buch über das Leben und die Welt zu schreiben und die Cints hassen es zu Recht, weil es die Wahrheit über die Welt erzählt!

Die Lichtkuppel!

Aber dieser Heinsohn möchte uns gerne mit einer solchen Elite beglücken. Zur Hölle mit ihnen!

The Ace

Oktober 7, 2009

Sanktionen bei Hartz4 Petition

Filed under: Allgemein, Politik — Schlagwörter: , , , , — nobody knows @ 18:36

PDF Download – Sanktionen bei Hartz4 Petition

Warum man sich der Petition zur Abschaffung der Sanktionen bei Hartz4 anschließen sollte!

Eine wichtige Aktion bittet um mithilfe!

Eine wichtige Aktion bittet um mithilfe!

Die Sozialhilfe wurde einmal eingeführt, um massenhafte Aufstände und Unruhen im Land zu vermeiden. Übrigens dienten dazu schon im 19.Jahrhundert die Sozialwohnungen.

Von jenen Lutschern, die das Volk nun dergestalt drangsalieren wollen, dass sie ihnen erst die Arbeit wegnehmen, um im Ausland billiger zu produzieren, zum anderen Ausländer reinholen, um das Lohnniveau zu drücken, dann Leuten für 1 Euro die Stunde Drecksarbeit anbieten, die diese zu Recht verweigern und ihnen dann auch noch das Geld streichen, das nur das Existenzminimum abdeckt, werden Aufstände geradezu heraufbeschwören und in Frankreich würde jetzt schon das Regierungsviertel brennen!

Bei uns brennen vorerst nur Luxusautos in Bezirken, wo die Reichen die letzten billigen Wohnquartiere für sich und ihren dekadenten Lebenswandel usurpieren.

Ich sah wiederholt Bettler in S-und U-Bahnen, denen man alles mögliche gestrichen hatte und die nun obdachlos geworden sind und Kohldampf schieben.

Das ist einer zivilisierten Gesellschaft in einem der reichsten Länder der Erde unwürdig.

Im Buch Die Lichtkuppel steht, wenn es einmal genügend geworden sind, werden sie diesmal nicht nach Kommunismus schreien, sondern den Reichen die Hälse durchschneiden..

Darüber sollten diese Lutscher und ihre Marionetten in Staat und Regierung einmal nachdenken.

The Ace

Zur Petition

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=6785

Sanktionen wegbloggen

http://sanktionenwegbloggen.wordpress.com/


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